Xbox Live: Bald auch für Nintendo Switch?

von Micky Auer (Montag, 04.02.2019 - 16:46 Uhr)

Microsoft hat große Pläne für Xbox Live. In Zukunft sollen auch iOS- und Android-Geräte sowie die Nintendo Switch unterstützt werden. Dies geht aus dem Terminplan der GDC 2019 hervor.

Vom 18. bis 22. März findet die Games Developers Conference (kurz: GDC) in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien statt. Bereits jetzt stehen die Programmpunkte fest. Microsoft nutzt die öffentlich einsehbaren Terminpläne, um sein Vorhaben etwas stärker in den Fokus der Konsumenten zu rücken. Dieser Schritt umfasst zum ersten Mal Plattformen, bei denen es sich nicht um Windows-PCs oder Konsolen der Xbox-Familie handelt.

Microsoft selbst schreibt unter dem Punkt: "Xbox Live wird VIEL größer! [Es] erweitert sich durch den Release auf unserer neuen Cross-Plattform XDK von 400 Millionen Geräten und einer Reichweite von 68 Millionen aktiven Spielern auf über zwei Milliarden Geräte."

Im Zuge der GDC soll dann wohl ein erster Einblick gewährt werden, wie Entwickler zukünftig Spieler zwischen iOS, Android und Switch zusätzlich zur Xbox und jedem Spiel im Microsoft Store vernetzen können. Bereits jetzt ist es möglich, sich über Switch oder mobile Enderäte in bestimmte Microsoft-Spiele einzuloggen.

Diese Integration soll aber noch ein Stück weiter über die "simple" Vernetzung hinausgehen. Denn Bestandteil dieses Planes ist auch, Spiele, die nicht von Microsoft stammen, auf Geräten, die ebenfalls nicht von Microsoft stammen, dennoch zum Teil von Xbox Live werden zu lassen. So könntet ihr zum Beispiel selbst auf Nintendo Switch typische Microsoft-Achievements freischalten. Vordergründig steht aber wohl das Crossplay im Mittelpunkt.

Durch dezente Abwesenheit in diesem ambitionierten Plan glänzt jedoch nach wie vor ein großer Name, nämlich Sony. Schon für Minecraft weigerte sich der japanische Konzern, eine Unterstützung von Xbox Live zuzulassen. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass Sony in diesem Unterfangen bislang keine Erwähnung findet.

Ob und wie das alles im Endeffekt funktioniert, wie es bei den Spielern ankommt und ob der Dienst reibungslos integriert werden kann, ist natürlich zu diesem Zeitpunkt reine Annahme. Ein Plan von so großer Tragweite bietet auch entsprechend viele Fehlerquellen und Problemfaktoren. Wenn jedoch am Ende eine vernünftige Basis für Crossplay geschaffen wird, wird das sicher viele Spieler freuen. Euch auch? Verratet uns gerne in den Kommentaren, was ihr von diesen Plänen haltet.

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