Sony: Aktie bricht ein - Konsolen und Smartphones seien schuld

von René Wiesenthal (05. Februar 2019)

Einer Meldung der Süddeutschen Zeitung zufolge brachen die Aktien von Sony kürzlich drastisch ein. Grund dafür sei vor allem der schwache Smartphone-Markt gewesen. Aber auch die Konsolen spielten dabei eine Rolle.

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Am vergangenen Freitag verkündete Sony nach Informationen der SZ Rekordgewinne für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres. Aus diesem Anlass hob das Unternehmen die Gewinnerwartung für den Rest des Jahres noch einmal deutlich an – und zwar auf ganze 6,6 Milliarden Euro. Dennoch scheint nicht alles ganz so rosig zu laufen für den Riesenkonzern. Dessen ungeachtet fielen am Montag nämlich die Aktienwerte um ganze acht Prozent. Seit September letzten Jahres habe die Sony-Aktie 20 Prozent eingebüßt.

Grund dafür sei unter anderem die mittlerweile in die Jahre gekommene PlayStation 4. Einnahmen durch Konsolenverkäufe sind dem Bericht von SZ zufolge rückläufig. Auch andere Einnahmequellen, wie Software-Verkäufe und PS Plus, nähmen stetig ab. Trotz einer "PS Plus"-Nutzerschaft von über 36 Millionen Spielern. Hiroko Totoki, Finanzchef von Sony, habe diese Umsatzentwicklungen mildernd mit den Worten kommentiert, dass sie zu erwarten gewesen seien.

Viel stärker verantwortlich für den Einbruch der Aktie ist nach Einschätzungen von SZ aber der Rückgang von Verkäufen im Smartphone-Segment. Mit einem Marktanteil von ungefähr 42 Prozent habe Sony hier zwar im Bereich der Bildsensoren nach wie vor die Marktführerschaft. Wie das Unternehmen aber selbst sagt, gebe es insgesamt eine rückläufige Entwicklung im Smartphone-Markt, sowohl in Asien als auch im europäischen Raum.

Davon seien auch Verkäufe betroffen, die Sony an andere Smartphone-Hersteller tätigt, beispielsweise im Bereich der Smartphone-Kameras und der besagten Bildsensoren. Hier erwirtschaftet der Konzern heute mehr Geld als beim Verkauf von Smartphones selbst, heißt es. Im Smartphone-Markt erwartet Sony nach Totokis Aussagen längerfristige Schwierigkeiten.

SZ zufolge habe die Börse noch nicht akzeptiert, dass Sony im Smartphone-Bereich mittlerweile nicht mehr hauptsächlich als Verkäufer, sondern als Zulieferer agiert. Das könne die Entwicklungen erklären. Was das für das weitere Geschäftsjahr und die Zukunft von Sony heißt, wird sich derweil noch zeigen. Was ihr von diesen Entwicklungen haltet, könnt ihr uns aber gern schon mal in die Kommentare schreiben!

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