The Witcher: Autor bekommt mehr Geld von CD Projekt Red - reicht ihm nicht

von René Wiesenthal (05. Februar 2019)

Wie wir vergangenen Oktober berichteten, war der Witcher-Autor Andrzej Sapkowski nicht zufrieden mit der Bezahlung, die er im Rahmen der Videospieladaption seiner Bücher erhalten hat. Das veranlasste das verantwortliche Studio CD Projekt Red jetzt zu weiteren Kompensationen. Doch deren Höhe liegt noch immer unter den Forderungen des Autors.

Kennt ihr das neueste Werk aus dem Hexer-Kosmos? Thronebreaker - The Witcher Tales

Die Meldung darüber kommt von der polnischen Seite Puls Biznesu und einer englischen Übersetzung von Wccftech. Den Ausführungen zufolge bestehe Sapkowski darauf, die Lizenz für die Verarbeitung seiner Werke nur für ein einzelnes Spiel vergeben zu haben, nicht aber für Fortsetzungen und Spin-Offs. Es habe eine Einmalzahlung von ungefähr 8.200 Euro gegeben, Sapkowski aber verlange für die anderen Spiele der Reihe zusätzliche finanzielle Kompensation von CD Projekt Red.

Die Witcher-Spiele haben eine beachtliche Entwicklung durchgemacht. Nicht nur in Sachen Grafik und Gameplay, auch was den finanziellen Erfolg angeht. Mit dem Abschluss der Trilogie, The Witcher 3 – Wild Hunt – hat CD Projekt Red eines der beliebtesten und erfolgreichsten Rollenspiele aller Zeiten geschaffen. Mittlerweile umfasst das Spieleportfolio, das auf den Romanen von Andrzej Sapkowski basiert, zusätzlich Spin-Offs wie Gwent – The Witcher Card Game und Thronebreaker – The Witcher Tales. Am großen finanziellen Erfolg der Spiele forderte der geistige Urvater des Hexers eine deutliche höhere Beteiligung als die bisher erhaltene Lizenzzahlung.

Puls Biznesu erklärt, CD Projekt Red sei dem Autoren nun entgegengekommen und es sei eine Einigung erzielt worden.

Allen finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens [Andrzej Sapkowski] gegenüber wurde nachgegangen. Es ist unsere Absicht, eine gute Beziehung zu Autoren aufrecht zu erhalten, die die Werke von CD Projekt Red inspiriert haben. Deshalb nehmen wir viel Aufwand in Kauf, eine freundschaftliche Lösung für Streitigkeiten zu finden. Dennoch, jede solcher Lösungen muss vorher ausgedrückte Absichten beider Parteien berücksichtigen, ebenso wie existierende Verträge.

Die ausgehandelte Zahlung fällt weit niedriger aus als Sapkowski das ursprünglich verlangt habe. Damit ist sie offensichtlich nicht ausreichend für den Urheber des geistigen Eigentums und den Anwalt, der ihn in dem Fall vertritt. Weitere Zahlungen sollen stattfinden, wenn es nach ihnen geht.

Da der Autor mit der frisch vereinbarten Zahlung nicht zufrieden scheint, ist davon auszugehen, dass ihr nicht das letzte Mal von diesem Fall gehört habt. Es wäre wünschenswert, dass beide Parteien sich im Friedlichen einigen können – wer hier im Recht ist, lässt sich als außenstehende Partei ohnehin nicht bestimmen. Was haltet ihr denn von der ganzen Sache? Schreibt es uns doch gern in die Kommentare!

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