Red Dead Online: Das neueste Update bringt Spieler in Rage

von Tom Lubowski (05. März 2019)

Vergangene Woche bekam Red Dead Online mit dem Update 1.06 diverse Neuerungen spendiert. Doch kommt die aktuellste Version bei der Community alles andere als gut an. Kritischen Stimmen zufolge kränkelt die Online-Beta von Red Dead Redemption 2 noch immer an diversen Problemen - und das Update soll diese weiter verschlimmert haben.

Diese Neuerungen bringt besagtes Update mit sich:

Seit November 2018 haben "Red Dead Redemption 2"-Spieler auch die Möglichkeit, online einen Ausritt in Rockstars Wilden Westen zu wagen. Nun hat Rockstar mit dem neusten Update einen Schwung an Neuerungen, darunter kosmetische Items und Änderungen in Sachen Kopfgelder, für Red Dead Online geliefert. Allerdings nicht unbedingt zur Freude aller Spieler.

In einem vielbesuchten Reddit-Thread meldete sich beispielsweise ein wutentbrannter Spieler zu Wort, der sich über eine Reihe von Punkten beschwert.

So wird bemängelt, dass der Verkauf von Tierkadavern und Fellen durch das neue Update weitaus weniger lukrativ ist, als dies bisher der Fall war. Viel schlimmer sei jedoch, dass Rockstar, so der User namens Desmondao, Griefing fördere, indem es ein unausgereiftes Bounty-System einführe und Herausforderungen anbiete, bei denen Spieler dazu angehalten sind, anderen in den Kopf zu schießen. Auch würden Griefer nun schneller vom Radar verschwinden, sobald sie mit dem Pferd davon reiten. Die neuen Kleidungsstücke betitelt er als "hässlich wie Sau".

Wie aus einem weiteren Subreddit hervorgeht, vermuten kritische Stimmen vor allem hinter dem Anpassen der Jagdbelohnungen eine unschöne Marketingstrategie, nach welcher Rockstar die Spieler zum Kauf der "In Game"-Währung Goldbarren animieren will.

Für den Erwerb der neu hinzugekommenen Emotes verlangt das Spiel nämlich 100 bis 300 US-Dollar an "In Game"-Geld. Spieler, die ihr Geld durchs Jagen von wilden Tieren verdienen, müssen bereits für ungefähr 100 US-Dollar 20 Hirsche mit einem perfekt erhaltenen Fell erlegen, wie Kotaku vorrechnet.

Manche Emotes lassen sich gar nur mit Goldbarren kaufen, die noch mehr Aufwand oder aber das Bezahlen von Echtgeld bedeuten. Wie ein User auf reddit zeigt, war dies bisher nicht der Fall - Spieler, die also alle Emotes sammeln wollen, hätten nun Schwierigkeiten.

Was haltet ihr von den Änderungen durch das neue Update? Könnt ihr die Kririk der Spieler nachvollziehen? Spielt ihr überhaupt noch Red Dead Online? Schreibt es uns in die Kommentare!

Tags: Multiplayer   Update  

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