Ninja: Streamsnipen könnte Fortnite zerstören, warnt Streamer

von Michael Sonntag (Montag, 25.03.2019 - 15:37 Uhr)

Viele Streamer leiden häufiger darunter, dass Gegner ihre Streams verfolgen und sich dadurch einen unfairen Vorteil verschaffen. Wie kürzlich der größte Twitch-Streamer Ninja warnte, könnte dieses Streamsnipen bei Fortnite sogar dazu führen, dass die Streamer dem Spiel den Rücken zukehren werden und es damit womöglich zerstören.

Tyler Blevins alias Ninja hatte in der Vergangenheit schon öfter mit Streamsnipern zu kämpfen. Das Phänomen hat ihn nicht nur in seinen normalen Fortnite-Sessions heimgesucht, sogar während seines großen Silvester-Streams hatte es ein solcher Spieler auf ihn abgesehen.

Vor Kurzem nahm der Amerikaner erneut Stellung zu dem Problem, dieses Mal mit deutlich strengerem Ton (Siehe oberen Ausschnitt, Dexerto berichtete). Während Twitch eigene Maßnahmen gegen dieses Verhalten durchführe, warf er Entwickler Epic Games vor, nicht genug gegen das Streamsnipen in Fortnite zu unternehmen.

Des Weiteren ging Ninja auf die Bedeutung von Streamern ein und wie wichtig diese heutzutage für den Erfolg von Spielen seien. „Nehmt Apex als Beispiel. Es war ein kostenloses Spiel, EA bezahlte eine Gruppe von Streamern dafür, es zu spielen und es ging durch die Decke. Es hat 90 Millionen im ersten Monat gemacht - das ist unglaublich!“ Deshalb sollten Streamer und ihre Probleme mit dem Spiel laut ihm bevorzugt behandelt werden.

Ninja führt an, dass Streamsnipen auch der Hauptgrund gewesen sei, warum er und andere Streamer "Battle Royale"-Spiele wie H1Z1 und PUBG aufgegeben hätten. Die Spiele hätten anschließend auch deutlich an Aufmerksamkeit eingebüßt. Jetzt drohe Fortnite dasselbe Schicksal, so Ninja. „Epic muss alles tun, damit die Streamer die bestmögliche Erfahrung bekommen.

Ninjas Statement wirkt wie eine Drohung und ein Ultimatum gegenüber Epic. Fortnite hat ihn zwar groß und bekannt gemacht, aber mittlerweile scheint der Streamer den Absprung zu Apex Legends vorzubereiten, einem Spiel, für das er zunächst mit EA einen Deal abgeschlossen hat, aber auch zu einer dauerhaften Alternative werden könnte.

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