Deutscher Computerspielpreis: Das sind die Gewinner

von Fiona Sironic (10. April 2019)

Einmal jährlich vergeben der game – Verband, der Verband der deutschen Games-Branche, und die Bundesregierung den Deutschen Computerspielpreis. Gestern Abend war es wieder soweit. Trüberbrook räumte dabei mehrfach ab.

700 Menschen waren zu Gast, als Ina Müller gestern Abend die Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises im Berliner Admiralspaslast moderierte. Dabei waren deutsche und internationale Spiele in 15 verschiedenen Kategorien nominiert. Vergeben werden die Preise vom game – Verband, der unter anderem auch die Gamescom in Köln organisiert, und der deutschen Bundesregierung, vertreten durch die Staatsministerin für Digitalisierung und dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Den Preis für das beste deutsche Spiel gewann dabei das "Point and Click"-Adventure Trüberbrook von der bildundtonfabrik, die hierzulande vor allem für das Neo Magazin Royale bekannt ist und mit Trüberbrook in diesem Jahr ihr erstes eigenständiges Spiel veröffentlicht hat, das sofort die Steam-Charts eroberte. Zusätzlich gewann Trüberbrook auch noch den Preis für die beste Inszenierung. Bestes internationales Spiel wurde God of War. Red Dead Redemption 2 erhielt den Preis für die beste internationale Spielewelt. Bestes Serious Game wurde State of Mind von Daedelic Entertainment, bestes Mobile Game see/saw von kamibox und den Publikumspreis erhielt Thronebreaker - The Witcher's Tales.

Nachdem es das selbsterklärte Ziel des deutschen game - Verbandes ist, "Deutschland zum besten Games-Standort zu machen", ergibt es nur Sinn, dass auch dotierte Preise für den Nachwuchs vergeben wurden. Aufgeteilt waren die Nachwuchspreise in die Kategorien Konzept und Prototyp.

So gewann bei Konzept ein Team des Studiengangs Game Design an der HTW Berlin mit Elizabeth den ersten Preis, in der Kategorie Prototyp A Juggler's Tale von einem Team der Filmakademie Baden-Württemberg. Da in diesen Kategieren nur unfertige oder unveröffentliche Spiele nominiert werden, dürfte das Preisgeld von je 35.000€ (und nochmal 15.000€ für je 2 weitere GewinnerInnen in den Kategorien Konzept und Prototyp) hier wohl den größten Unterschied für die Realisierung der Projekte machen. Ihr dürft auf jeden Fall gespannt auf die Entwicklung der diesjährigen Nachwuchspreisträger sein!

Der Deutsche Computerspielpreis zeigt wieder mal einen Querschnitt der deutschen und internationalen Gamingszene. Aber was haltet ihr von den Juryentscheidungen? Über welchen Preis freut ihr euch am meisten? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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