Call of Duty - Modern Warfare: Spiel benutzt eingescannte Umgebungen fürs Level-Design

von Ove Frank (12. Juni 2019)

Call of Duty – Modern Warfare hat es sich auf die Fahnen geschrieben, so realitätsnah wie möglich zu sein. Dazu zählen neben den dargestellten Schrecken des Krieges auch die Gestaltung der jeweiligen Level mit ihren Umgebungen. Um auch diesen einen möglichst realitätsgetreuen Anstrich zu verpassen, haben sich die Entwickler dazu entschieden, eine ungewöhnliche Maßnahme zu ergreifen.

Call of Duty - Modern Warfare: Das neue CoD kommt am 25.10.19!

Zwar ist Realitätsnähe Teil der Immersion in Kriegsspielen und ist etwas, wonach oftmals gestrebt wird, Call of Duty – Modern Warfare will aber noch einen Schritt weitergehen: Um die Missionen und die Spielwelt so glaubhaft wie möglich zu gestalten, entschlossen sich die Entwickler dazu, Umgebungen aus der echten Welt einzuscannen, anstatt diese selbst am Computer zu entwerfen.

Auf diese Weise seien die Spielumgebungen in ihrer Größe realitätsgetreu. Wie einige der Entwickler während des Modern Warfare Panel im E3 Coliseum angaben, seien die bisher entwickelten Level nicht immer ganz wirklichkeitsgetreu, da sie zu groß, zu ausufernd seien.

Man habe sich von ehemaligen Navy Seals beraten lassen und hätte per Motion Capturing deren Bewegungen eingefangen. Dies funktionierte am besten mit realen Standorten. Dies habe den Effekt, dass die Anspannung und die Klaustrophobie im Spiel wachsen würden, wodurch bereits eine Handvoll Gegner die gleiche Intensität verursachen würden wie eine Vielzahl an Feinden.

Zusätzlich seien nun die verschiedenen Kaliber der Waffen vermehrt mit eingerechnet und die Wände seien durchschlagbar, wodurch es möglich sei, jemanden - egal ob Freund oder Feind - „versehentlich“ durch die Wand zu erschießen.

Ihr sollt euch so mehr Gedanken darüber machen wie ihr vorgeht und sollt euch darüber im Klaren sein, dass eure Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen. Dies gelte aber nicht nur für die Missionen in engen Korridoren: Es werde eine breite Varianz an Leveln geben, die sich in ihrer Topographie, taktischen Voraussetzung und Intensität unterscheiden.

Was haltet ihr von diesem neuen Ansatz, die Umgebung einzuscannen um ein möglichst realistisches Bild zu zeichnen, auch wenn dies mit den bekannten Spielgewohnheiten brechen mag? Habt ihr da Lust drauf? Oder seid ihr der Meinung, dass es gut war wie die Level-Gestaltung bisher gehandhabt wurde?

Tags: E3  

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