Neue Konsolen: Studio-Boss ist nicht begeistert von PS5 und Xbox Scarlett

von Matthias Kreienbrink (19. Juni 2019)

Nicht erst seit der E3 2019, mit der Vorstellung des als Project Scarlett bekannten Nachfolgers der Xbox One, redet alle Welt über die nächste Konsolen-Generation. Im Laufe des Jahres 2020 soll sie losgehen und die Hoffnungen sind groß. Der Chef eines Entwicklerstudios könnte diese Vorfreude nun jedoch dämpfen.

So schätzen wir die Xbox Scarlett ein:

Atsushi Inaba ist der Chef des Studios Platinum Games. Bekannt ist der Entwickler unter anderem für Spiele wie Bayonetta oder Metal Gear Rising - Revengeance. Während sich Fans der Nintendo Switch auf den dritten Teil von Bayonetta und das Mech-Spiel Astral Chain freuen, hat sich Inaba zu PlayStation 5 und Xbox Scarlett geäußert - ernüchternd.

Im Rahmen der E3 gab Inaba den Kollegen von Videogameschronicle ein Interview. Gefragt nach der nächsten Konsolen-Generation äußerte sich der Platinum-Chef nicht sehr vorfreudig. "Es ist mehr vom Gleichen", so die Kernaussage von Inaba. Es handele sich bei der Hardware nicht um eigens angefertigte und angepasste Chips, sondern um schon verfügbare Teile, die zu einer neuen Konsole zusammengesetzt würden. Sicherlich wären die neuen Konsolen schneller und damit auch erfreulich für den Konsumenten, doch Innovationen verspricht er sich von diesen nur bedingt. "Es ist schwer, sich auf etwas zu freuen, das eigentlich schon existiert", so Inaba.

Innovationen verspricht er sich stattdessen von Cloud-Plattformen wie etwa Google Stadia. "Das sind Plattformen, die mich begeistern und von denen ich auch Innovationen erwarte", so Atsushi Inaba.

Während den Konsumenten also noch gar nicht alle Informationen zu den neuen Konsolen zur Verfügung stehen, gibt es bereits die ersten pessimistischen Stimmen. Ob die neue Konsolen-Generationen Innovationen sowohl bei Hardware als auch Software bieten wird, bleibt freilich abzuwarten.

Tags: Hardware  

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