HOWAIZEN Squad: Currywurst erklärt die Gründe der Trennung

von René Wiesenthal (17. Juli 2019)

Der YouTuber Herr Currywurst bricht das Schweigen über die Trennung des HOWAIZEN Squad. Offensichtlich distanzieren sich die anderen Mitglieder wegen Untreue von ihm.

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Update vom 17. Juli, 15:40 Uhr:

Nachdem Herr Currywurst die Vorwürfe der sexuellen Interaktion mit Minderjährigen im Video dementierte und erwähnte, er habe lediglich unüberlegt mit Personen geschrieben, bekräftigten sowohl Tobinator als auch Gronkh via Twitter, dass der Grund hinter der Distanzierung wiederholte intime Chats von Herr Currywurst mit Minderjährigen gewesen sei. Die Vollständige Stellungnahme von Tobinator, hinter die sich auch Gronkh gestellt hat, lest ihr hier:

Die ursprüngliche Meldung:

Auf mehreren Social Media-Kanälen verkündeten daran beteiligte YouTube-Promis das Ende des HWSQ (des so genannten HOWAIZEN Squad, einer Gruppierung bekannter Gaming-YouTuber rund um Gronkh aka Erik Range). Auf Grund von unvorteilhafter Kommunikation mit den teils bestürzten Fans entstanden jede Menge absurde Gerüchte um die Gründe für die Trennung. In deren Mittelpunkt: Der YouTuber Herr Currywurst, ehemaliges Mitglied der Gruppe, von dem sich die anderen drei Mitglieder nun distanzierten. Wie Gronkh später auf Twitter bestätigte, sei Herr Currywurst der Grund für die Trennung. Man wolle nicht länger mit ihm zusammenarbeiten, ohne ihn jedoch den HWSQ auch nicht weiterführen.

Was neu ist

In einem Video auf seinem YouTube-Kanal äußert sich nun Herr Currywurst selbst zu den Vorwürfen und erklärt die Gründe, warum die Gruppe sich tatsächlich von ihm distanziere. So habe er hinter dem Rücken seiner Freundin engen Kontakt mit zwei anderen Frauen gepflegt und sei mit einer von ihnen auch intim geworden. Andere HWSQ-Mitglieder hätten davon gewusst – da er die Kontakte entgegen seiner Versprechungen weiter pflegte, hätten sie ihm nun die Zusammenarbeit gekündigt. Im selben Video dementiert Herr Currywurst die aufkommenden Gerüchte, er habe sexuelle Handlungen mit Minderjährigen verübt.

Das ist Schwachsinn. Das Einzige, was man mir vielleicht vorwerfen kann, ist, dass ich unüberlegt, damals vor vier bis fünf Jahren, mit Leuten geschrieben habe.

Meinung von René Wiesenthal

Die Mitglieder des HWSQ argumentieren ihre vage Kommunikation alle damit, sich gegenseitig schützen zu wollen. Doch es ist fraglich, warum überhaupt von Beginn an Gerüchte befeuert wurden, ohne klare Auskünfte zu geben, anstatt beispielsweise einfach die Trennung aus persönlichen Gründen bekannt zu geben. Mit ihrem Verhalten lieferten die Influencer immer wieder bedeutungsschwere Informationshappen, die der sehr jungen Community viel Interpretationsspielraum ließ. Hier wurde die Verantwortung gegenüber der Zuschauerschaft nicht ausreichend wahrgenommen.

In der obigen Bilderstrecke lest ihr die kritischen Meinungen unserer Redakteure zum Thema Gaming-Influencer und wie sie die Gaming-Landschaft beeinflussen. Schaut sie euch gern und an lasst uns Kommentare dazu da, wie ihr das Ganze seht. Wir freuen uns, von euch zu lesen.

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