The Outer Worlds - Jeder Charakter kann sterben und der Entwickler muss es ausbaden

von Sören Wetterau (05. August 2019)

In The Outer Worlds könnt ihr, ob gewollt oder aus Versehen, jeden einzelnen Charakter töten. Eine Entscheidungsfreiheit, die aus Entwicklersicht unfassbar kompliziert ist.

The Outer Worlds erscheint für PC, Xbox One, PlayStation 4 und auch Nintendo Switch

Was wir bisher wussten

The Outer Worlds ist das neue Spiel von Obsidian Entertainment, den Machern von Pillars of Eternity, Tyranny und Fallout: New Vegas. Das Sci-Fi-Rollenspiel dient dabei in gewisser Weise sogar als geistiger Nachfolger der Fallout-Reihe, unter anderem weil mit Tim Cain und Leonard Boyarsky zwei der Fallout-Erfinder mit an Bord sind.

Für PC-Spieler nicht unwichtig: The Outer Worlds erscheint zu Beginn zeitexklusiv im Epic Games Store. Allerdings gehört Obsidian Entertainment mittlerweile zu den Microsoft Game Studios, weshalb des Rollenspiel außerdem im Microsoft Store erhältlich sein wird.

Was neu ist

Die Entwickler schreiben das Thema Entscheidungsfreiheit ganz groß in The Outer Worlds. Jeder Auftrag soll mehrere Lösungsmöglichkeiten bieten, die nicht immer zwingend in Gewalt enden müssen. Darüber hinaus könnt ihr als Spieler jedem Charakter in der Spielwelt die Lichter ausknipsen, ohne, dass es zu einem "Game Over"-Bildschirm führt. Was aus Konsumentensicht nach einer spannenden Umsetzung klingt, entpuppt sich hinter den Kulissen als schwierige und komplexe Aufgabe.

Dies hat Senior Designer Brian Heins in einem Gespräch mit Polygon verraten. Es sei "wahnsinnig schwer", ein solches System zum Laufen zu bekommen. Schließlich müssen unzählige Variablen beachtet werden, damit die Geschichte von The Outer Worlds immer zu einem Ende kommt. "Für jeden NPC, der für eine Quest oder eine Information entscheidend ist, benötigen wir Backups für den Spieler", so Heins. Tötet ihr etwa einen Charakter, der einen Tresorcode für euch hatte, muss es eine Möglichkeit geben, diesen Code anderweitig zu erhalten.

Was für die spielerische Seite gilt, muss übrigens auch für die Erzählung gelten. Quest- und Dialogtexte werden entsprechend angepasst, wenn ihr als Spieler einen völlig anderen Weg geht. Das sorgt in der Entwicklung für steigende Kosten und für viele neue Fehlerquellen. Allerdings, so schließt Heins seine Ausführungen ab, sei man bei Obsidian bereit, dieses Risiko einzugehen. Am Ende des Tages sind es genau diese Spiele, die das Unternehmen so sehr liebt.

Allzu lange dauert es bis es zur Veröffentlichung von The Outer Worlds nicht mehr. Das Rollenspiel erscheint voraussichtlich am 25. Oktober 2019 für PC, Xbox One und PlayStation 4. Die Umsetzung für die Nintendo Switch hat noch keinen konkreten Termin.

Tags: Singleplayer   Open World   Science-Fiction  

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