Mixer | Ninja bricht neue Rekorde

von Ove Frank (07. August 2019)

Ninja war bis vor kurzem noch der meistgefolgte Streamer auf Twitch. Dies ist er indes nicht mehr. Seit kurzem ist Ninja exklusiv auf Microsofts Streaming-Dienst Mixer anzutreffen. Und auch hier scheint der Erfolg nicht abzureißen.

Wir haben Ninja getroffen und ein Interview mit ihm führen dürfen.

Was wir bisher wussten

Am 1. August 2019 gab Ninja, der mit bürgerlichem Namen Richard Tyler Blevins heißt und vor allem durch das Streamen von Fortnite bekannt wurde, über seinen Twitter-Account bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung Twitch verlassen und zu Mixer wechseln würde.

Ganz umsonst ist dieser Wechsel offenbar nicht: Wie Gamerant berichtet, hat Ninja einen Dreijahresvertrag bei Mixer unterschrieben, der ihm sechs Millionen US-Dollar einbringt.

Dies zusammen mit zusätzlichen Sponsoreneinnahmen wird Blevins wohl ein ähnliches Einkommen bescheren, wie auf Twitch, wo er im Jahr 2018 knapp zehn Millionen US-Dollar verdient haben soll.

Was neu ist

Vor wenigen Stunden gab Ninja auf Twitter bekannt, dass er auf Mixer bereits die Marke von 1.000.000 Abonnenten geknackt hätte. Nach gerade einmal sechs Tagen auf dem neuen Streaming-Dienst, ist dies eine wirklich beeindruckende Zahl.

Allzu überraschend hingegen kommt diese Nachricht nicht: Während die Zuschauer eigentlich bezahlen müssten, um Ninjas Streams auf Mixer sehen zu dürfen, haben sich der Streamer und die Plattform dafür entschieden, während des ersten Monats ein kostenloses Abo anzubieten. Dies gaben sie auf der Webseite von Mixer bekannt.

Die Aktion hat sich offenbar gelohnt, denn bereits bevor Ninjas erster Stream auf der neuen Plattform übertragen wurde, konnte er bereits mehr als 100.000 Abonnenten aufweisen. Während seines ersten Streams auf Mixer konnte Ninja schon 80.000 Zuschauer vermelden, so Gamerant.

Wie lange dieser rasante Aufstieg noch anhält, das bleibt abzuwarten. Ebenso wie die Frage danach, ob sich der Wechsel von Twitch zu Mixer auch auf lange Sicht für Ninja lohnen wird. Nichtsdestotrotz bleibt es spannend zu beobachten, wie die Geschichte weitergeht.

Tags: Twitch  

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