Square Enix | Spieler droht mit Anschlag und wird verhaftet

von Tom Lubowski (13. August 2019)

Schwierige und frustreiche Passagen in Videospielen machen wohl nur die Wenigsten glücklich. Ein Mann in Japan hat den Bogen allerdings deutlich überspannt: Dass er in einem Spiel scheiterte machte ihn so wütend, dass er Publisher Square Enix mit einem Anschlag drohte.

Aktuell in der Mache bei Square Enix: Project Prelude Rune

Was wir bisher wussten

Der 40-jährige Kenichi Hiratsuka schrieb eine hasserfüllte Mail an Square Enix. Darin verlangte er sein Geld für ein von ihm gekauftes "Square Enix"-Spiel zurück, nahm in seiner Hassbotschaft direkt Bezug auf das Kyoto-Animation-Massaker und drohte mit einer Wiederholung eines solchen Verbrechens (Siliconera berichtet).

Beim Kyoto-Animation-Massaker handelt es sich um einen Brandanschlag auf ein japanisches Filmstudio. Am 18. Juli 2019 hatte ein 41-jähriger Mann diesen Anschlag verübt. Dabei kamen mehr als dreißig Menschen ums Leben, wie die Tagesschau berichtete.

Was neu ist

Verständlich also, dass Square Enix diese Drohung nicht einfach so auf sich beruhen ließ. Schon kurz darauf wurde Hiratsuka von der japanischen Polizei in Gewahrsam genommen. In Haft erklärte der Mann dann, dass er besagte Nachricht im Zorn verfasst hätte, da er sich so über seine Niederlage im Spiel aufgeregt habe.

Um welches Spiel es letzten Endes ging, ist bisher nicht bekannt. Ebenso unklar ist noch, welche Konsequenzen Hiratsuka für seinen Ausraster nun erwarten. Eine Menge Ärger dürfte er sich in jedem Fall eingehandelt haben.

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