DayZ | Australisches Verbot führt zur weltweiten Änderung

von Mandy Strebe (14. August 2019)

DayZ ist ein Spiel, dessen Inhalte sich zu weiten Teilen an der Realität orientieren. Um diese Art von realistischem Spielverhalten beizubehalten, hatten die Entwickler eine Implementierung einer Cannabis-Pflanze in ihr Spiel geplant. Australische Behörden machen dem nun allerdings einen Strich durch die Rechnung.

DayZ | Erbarmungsloser Überlebenskampf:

Was wir bisher wussten

Das Australian Classification Board (die behördliche Organisation, die in Australien für Altersfreigaben zuständig ist) hat angekündigt, dem Publisher von DayZ aufgrund der Darstellung von Drogen im Spiel den kommenden physischen Vertrieb des Spiels zu verbieten.

Grund des Verbots: Die geplante Implementierung einer Cannabis-Pflanze, welche als Belohnung für Spieler fungieren soll. Trotz dessen, dass DayZ digital bereits seit fünf Jahren zu erwerben ist, würde sich dieses Verbot auch auf den Verkauf in Online-Stores erstrecken.

Was neu ist

Nun hat Entwickler Bohemia Interactive bekannt gegeben, alle Versionen weltweit zu bearbeiten, um dieses Verbot zu umgehen. Dabei möchten sie die Spielmechanik so authentisch wie möglich halten, damit Spieler keinerlei Änderung im Spielgeschehen merken.

Der einzige andere Ausweg wäre der Auschluss des australischen Marktes. Allerdings haben die Entwickler angemerkt, dass der internationale Austausch ein zentrales Element des Spiels sei, welches sie in diesem Fall den australischen Spielern nicht vorenthalten möchten.

Wie Bohemia Interactive dieses Verbot im Detail nun umgehen wird, bleibt abzuwarten. Ob die diskutierten Spieldateien einfach nicht implementiert werden oder ein kreativerer Weg zur Umgehung des Verbots gefunden wird, wird die Zukunft zeigen.

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