Super Smash Bros. Ultimate | Südaustralien bannt Dragon Quest-Helden bei Turnieren

von Tom Lubowski (Mittwoch, 04.09.2019 - 14:49 Uhr)

Der „Super Smash Bros. Ultimate"-Kämpfer „Held“ ist ab sofort bei Turnieren in Südaustralien gesperrt. Der Grund: Die kompetitive Szene findet, dass der Zufallsfaktor im Charakterdesign zu ausgeprägt sei.

So schafft ihr den Einstieg in Super Smash Bros. Ultimate:

Was wir bisher wussten

Mit der Veröffentlichung des „Dragon Quest“-Helden für Super Smash Bros. Ultimate auf Nintendo Switch hat Nintendo auch jede Menge Gesprächsstoff in die kompetitive Szene gebracht. Das Charakterdesign des Helden ist an die „Dragon Quest“-Spiele angelehnt und beinhaltet viele zufallsbedingte Eigenschaften.

Im Mittelpunkt steht seine Spezialtechnik „Befehlswahl“, die ein Menü aufruft, das vier von 21 möglichen Angriffen beinhaltet. Darunter gibt es Techniken, die zu einem sofortigen K. O. des Gegners führen können.

Umstritten ist auch die Technik „Risikooo“, die zufällige positive oder negative Effekte auslösen kann. Dazu gehört, dass der Held vergiftet, unverwundbar oder groß wird. Kombiniert man das mit den zufälligen kritischen Treffern, die der Held landen kann, sind solche Situationen zu befürchten:

Was neu ist

Die südaustralische Smash-Szene ist das erste Gebiet, das den Helden bei Turnieren sperrt. In der offiziellen Begründung wird dabei betont, dass der Bann nicht durchgeführt wurde, weil der Held zu stark sei. Stattdessen wird der hohe Zufallsfaktor als Grund genannt (magische Schutzschilde, nicht-blockbare Kamikaze-Angriffe, kritische Schildbrüche etc.), der dem Gegner keine Möglichkeit biete, darauf zu reagieren. Diesbezüglich wird ein Vergleich zu Items gezogen, die bei Turnieren ebenfalls nicht geduldet werden.

Im Smash-Reddit wird die Entscheidung heiß diskutiert. Die Kritiker empfinden die Maßnahme als überstürzt, da der Held in der Praxis noch für keine großen Probleme gesorgt hat. Die Befürworter des Banns nennen die Sprachbarriere bei internationalen Turnieren als zusätzlichen Grund. Bei Turnieren in Japan hätten so zum Beispiel Spieler aus dem Ausland einen großen Nachteil, da sie die Befehle des Helden nicht lesen könnten.

Wie denkt ihr über die Turnier-Sperre des Charakters? Könnt ihr die Entscheidung nachvollziehen? Oder wollt ihr den Helden lieber in offiziellen Wettkämpfen in Aktion sehen? Lasst uns gerne eure Meinung in den Kommentaren wissen!

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