Gamestop | Über 100 Angestellte entlassen

von Sören Wetterau (Mittwoch, 21.08.2019 - 16:12 Uhr)

Es sieht nicht besonders rosig für Gamestop aus. Die Einzelhandelskette bewegt sich weiterhin auf dünnem Eis und hat nun in den USA über 100 Angestellte entlassen.

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Was wir bisher wussten

Für Gamestop ist es keine besonders gute Zeit. Der Wandel hin zum digitalen Verkauf hat sich längst auf den aktuellen Konsolen etabliert, während immer weniger Menschen ihre Spiele in einem Laden kaufen. Für die Einzelhandelskette ein großes Problem: Schon seit 2017 ringt Gamestop mit den Finanzen.

Ein Verkauf des Unternehmens hat sich Anfang 2019 zerschlagen. Seitdem versucht die Geschäftsführung das Ruder herumzureißen, unter anderem mit einem neuen Geschäftsmodell.

Was neu ist

Der geplante Neustart von Gamestop hat aber ersteinmal personelle Konsequenzen, wie Kotaku berichtet. Demnach hat die Einzelhandelskette am gestrigen Tag über 100 Mitarbeiter in verschiedenen Büros und in der Redaktion des Videospiel-Magazins "Game Informer" entlassen. In einem Statement gegenüber Kotaku heißt es, dass der Schritt notwendig gewesen sei, um die "finanzielle Leistungsfähigkeit" zu verbessern.

"Obwohl diese Umstrukturierungen schwierig sind, waren sie notwendig, um die Kosten zu senken und das Unternehmen besser auf unsere Anstrengungen zur Geschäftsoptimierung auszurichten, um unsere zukünftigen Ziele und Erfolgsfaktoren zu erreichen", so Gamestop.

Neben den Entlassungen im Gamestop-Hauptquartier und weiteren Büros, hat es auch die Redaktion von Game Informer, die zu Gamestop gehört, getroffen. Auf Twitter haben sieben Redakteure verkündet, dass sie entlassen worden sind. Einer von ihnen war laut eigener Aussage aktuell sogar im Urlaub, als er davon erfahren hat.

Ob der Neustart von Gamestop wie geplant funktioniert und das Unternehmen sich aus der finanziellen Schieflage retten kann, bleibt abzuwarten. Die erneute Entlassungswelle zeigt jedoch, dass es um den Videospielhändler sehr ernst steht.

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