CoD: Modern Warfare 2 | Kontroverse Mission hätte ganz anders werden sollen

von Ömer Ceyhan (Dienstag, 03.09.2019 - 10:01 Uhr)

Sicherlich habt ihr irgendwann einmal etwas über die kontroverse "No Russian"-Mission in Call of Duty: Modern Warfare 2 gehört. Falls nicht: Es ging darum, dass der Spieler in einem Teil der Mission unschuldige Zivilisten in einem Flughafen erschiessen konnte. Die Mission hätte allerdings auch ganz anders ablaufen können.

Was wir bisher wussten

Die Meinungen zu der Mission "No Russian" in Call of Duty: Modern Warfare 2 sind bis heute noch gespalten. Nicht nur Kritiker, sondern auch Fans stellten sich die Frage, ob es denn notwendig sei, eine Missionsaufgabe zu implementieren (die sich optional auch überspringen ließ), die beinhaltete, auf unschuldige Zivilisten zu schießen.

Was neu ist

Tatsächlich offenbarte der ehemalige "Infinity Ward"-Designer Mohammad Alavi in einem Gameinformer-Interview, dass ursprünglich beabsichtigt gewesen sei, die Mission mit dem Beginn des Massakers sofort als abgeschlossen gelten zu lassen. Letztendlich hat man sich zu dem Schritt nicht entschlossen, da es sich zu effekthascherisch angefühlt habe.

Innerhalb des Entwicklerstudios sei lange diskutiert worden, wie blutrünstig man diese Szene gestalten wolle. Die Mitarbeiter seien laut Joel Emslie (Art Director bei Infinity Ward) gespalten gewesen. So fiel unter anderem auch der Vorschlag, dass man diesen Teil der Mission aus der Sicht eines Sicherheitsbediensteten spielen können solle, der dieses Massaker miterlebt.

Lange gab es Ungewissheit über die finale Ausrichtung der Mission, bis die Frau von Joel Emslie auf eine blutrünstige Darstellung bestanden habe und diese dann auch tatsächlich umgesetzt wurde. Emslie betont, dass seine Frau Anwältin ist und dennoch auf Blut und Gedärme bestand.

Mit dem kommenden Call of Duty: Modern Warfare, das am am 25. Oktober 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC erscheinen soll, kann man laut den Entwicklern mehr als vereinzelte kontroverse Spielszenen erwarten. Der Narrative Director Taylor Kurosaki sagt, dass das ganze Spiel Momente haben werde, in denen jeder Spieler ihre persönlichen Highlights finden könnten.

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