Death Stranding | Laut Kojima eine Metapher für Trump und die EU

von Sören Wetterau (Dienstag, 17.09.2019 - 11:45 Uhr)

Gut zwei Monate vor der Veröffentlichung gibt es immer noch jede Menge nicht beantwortete Fragen rund um Death Stranding. Schöpfer Hideo Kojima hat offenbar nicht vor, diese vorab zu beantworten, sondern liefert stattdessen weiter überraschende Andeutungen.

Was wir bisher wussten

Für Manche ist Death Stranding ein heißbegehrtes Spiel, für andere wiederum ein einziges Mysterium. Seit der Ankündigung des neuen Werkes von Hideo Kojima gibt es unzählige Spekulationen darüber, was der japanische Entwickler überhaupt erzählen möchte - obwohl dieser nicht mal selbst sein Spiel versteht.

Death Stranding | Story in 30 Sekunden - Spieler erklären die Handlung

So geht es auch Schauspieler Mads Mikkelsen, der immerhin eine tragende Rolle in Death Stranding übernimmt. Mittlerweile hat Kojima zwar einen umfangreichen Einblick in Death Stranding gewährt und Teile der Spielmechanik vorgestellt, aber noch immer gibt es einige offene Fragen. Statt jedoch für Klarheit zu sorgen, schafft der "Metal Gear Solid"-Erfinder Platz für weitere Spekulationen.

Was neu ist

Death Stranding, so Kojima in einem englischsprachigen Interview mit Gameinformer, spielt in Nord-Amerika. Allerdings haben sich er und sein Team bewusst gegen eine korrekte Darstellung entschieden:

"Ich möchte, dass die Leute nicht an Amerika denken, sondern daran 'wo sie sind'. Weil es davon abhängt, wer es sieht. Und natürlich ist es in der Zukunft und jeder ist über das Internet verbunden, aber jeder ist fragmentiert. Das ist auch eine Art Metapher."

Diese Fragmentierung aufzuheben ist eines der Ziele von Protagonist Sam. Im Laufe des Spiels versucht er Teile des Landes mit dem Chiral-Netzwerk zu verbinden. Hierbei handelt es sich um ein mächtiges Kommunikationsnetzwerk, welches den Menschen zur Verfügung steht, die sich den Vereinigten Städten Amerikas (UCA - United Cities of America) anschließen. Natürlich wollen das nicht alle, weshalb es innerhalb der Gesellschaft von Death Stranding zu einer Spaltung kommt. Darin sieht Hideo Kojima eine Parallele zu der aktuellen Politik der USA und der EU:

"Wer sich verbindet, kann die Dienste der UCA nutzen. Gleichzeitig rufen diese jedoch deine Informationen 24 Stunden am Tag ab. Es ist wie 1984. Einige Leute mögen das vielleicht nicht und sagen: 'Ich werde mich nicht mit UCA verbinden, weil wir eine Sache wiederholen werden, die wir bereits getan haben'. Wie Trump oder die EU, all diese Dinge. Es ist eine Metapher."

Ist es eine komplizierte Spielegeschichte oder doch schon eine Verschwörungstheorie? Testet in unserem Quiz, ob ihr den Unterschied erkennt:

Was genau Hideo Kojima mit Death Stranding im Detail erzählen möchte, erfahrt ihr spätestens am 8. November 2019. Dann soll Death Stranding exklusiv auf der PlayStation 4 erscheinen.

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