Call of Duty: Modern Warfare | Der Entwickler äußert sich zum zeitexklusiven Content

von Tom Lubowski (Donnerstag, 26.09.2019 - 14:24 Uhr)

Der Trailer zu Call of Duty: Modern Warfare aus der vergangenen PlayStation State of Play Folge kam mehrheitlich positiv an. Ein kleines Detail sorgte aber für Unmut: Ein bestimmter Modus soll ein ganzes Jahr lang nur den PlayStation-Spielern zugänglich sein. Nun äußert sich der Entwickler selbst zu dieser Entscheidung.

Eine Kampagne, die um die Welt führt:

Was wir bisher wussten

Auf den ersten Blick scheinen die Inhalte aller Versionen von Call of Duty: Modern Warfare für die verschiedenen Plattformen identisch zu sein. Sogar der betroffene "Spec Ops"-Modus ist überall enthalten, jedoch steht die Survival-Variante exklusiv den PS4-Besitzern offen - und das für ein ganzes Jahr.

Bei vielen Fans sorgte das für Unmut rund um den kommenden "Call of Duty"-Ableger aus. Nun greift der Entwickler selbst ein und versucht etwas zu schlichten (Gamerant berichtet).

Was neu ist

Taylor Kurosaki, Narrative Director von Call of Duty: Modern Warfare, versuchte in einem mittlerweilen gelöschten Tweet den empörten Fans, die von einem ruinierten Spiel sprechen, die Sachlage zu erläutern:

Quelle: GamerantQuelle: Gamerant

"Jetzt mal ehrlich: 'ruinieren' ist eine Übertreibung. Survival macht einen Prozent des gesamten Spiels aus. Die anderen 99 Prozent sind am selben Tag für alle Plattformen zugänglich. Mir ist es lieber, wenn alle gleichzeitig auf 99 Prozent des Spiels Zugriff haben als auf 100 Prozent des Contents zu einem späteren Zeitpunkt."

Der Grund für die Empörung scheint aber weniger die zeitliche Exklusivität an sich als deren Dauer zu sein, denn bereits zuvor gab es derartige Verfahren bei nachgereichten Inhalten. Hier beschränkte sich das Ganze jedoch meist nur auf dreißig Tage. Zwar kommen in Call of Duty: Modern Warfare alle Spieler gleichzeitig in den Genuss von DLC-Maps - und diese sind obendrein noch kostenlos - auf den "Spec Ops Survival"-Modus müssen PC- und "Xbox One"-Spieler allerdings für ein geschlagenes Jahr verzichten.

Das jährliche Call of Duty ist ein Fest für viele Core-Gamer. Aber Hand aufs Herz: Zockt ihr vielleicht doch ein kleines bisschen zu viel?

Für Zeitexklusivität gibt es seitens der Spieler wenig Verständnis, selbst wenn diese Exklusivität nur einen kleinen Teil des Spiels betrifft. Wie seht ihr das? Ist euch das egal oder würdet ihr es vorziehen, dass alle gleichzeitig auf sämtliche Inhalte eines Spiels zugreifen können?

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