Bungie | Bis 2025 mindestens ein weiteres Nicht-Destiny-Spiel geplant

von Sören Wetterau (Dienstag, 01.10.2019 - 11:18 Uhr)

Neben der Weiterentwicklung von Destiny hat Entwickler Bungie noch weitere ambitionierte Pläne. Bis 2025 will der US-Entwickler mindestens eine weitere Spielemarke etabliert haben.

Was wir bisher wussten

Für Entwickler Bungie beginnt im Laufe des heutigen Tages eine neue Ära: Mit Destiny 2: Festung der Schatten veröffentlicht der Entwickler erstmals ein Destiny-Spiel ohne Publisher Activision. Die langjährige Partnerschaft der beiden Unternehmen ist im Januar 2019 offiziell vorzeitig zu Ende gegangen.

Fortan steht Bungie auf komplett eigenen Füßen und hat nicht nur Destiny im Visier. Im Sommer 2018 hat das Ex-Halo-Studio einen 100 Millionen schweren Deal mit dem chinesischen Publisher NetEase abgeschlossen. Bislang herrscht jedoch Stillschweigen über diese Zusammenarbeit.

Was neu ist

In einem englischsprachigen Interview mit IGN beschreibt Bungie-Chef Pete Parsons allerdings ambitionierte Zukunftspläne, die nicht nur an Destiny hängen. Stattdessen möchte das Team bis 2025 zu einem "der weltbesten Unterhaltungsstudios" werden. Damit das funktioniert soll zunächst ein Wandel bei Destiny erfolgen:

"Zum einen müssen wir mit der Transformation von Destiny beginnen. Das Destiny, an das wir wirklich glauben; das Destiny von dem wir denken, dass es so werden muss. [...] Die eine, sich stetig entwickelnde Welt. Das muss unser Fokus sein."

Bis 2025 verfolgt Bungie daher einen ganz konkreten Plan, der neben Destiny noch mindestens eine weitere, neue Spielemarke beinhaltet. Konkrete Details lässt sich Parsons dazu nicht entlocken und spricht lediglich von Welten, die den Spielern in Zukunft am Herzen liegen sollen. Dabei könnte es sich möglicherweise um das Projekt mit NetEase handeln.

Viele etablierte Spielemarken sind anhand eines Logos schnell erkennbar. Aber kennt ihr sie alle? Testet euch in unserem Quiz:

Destiny soll bis auf weiteres das Zugpferd von Bungie bleiben. Dennoch will sich das Unternehmen zu einem Multi-Franchise-Entwickler wandeln, welches mehrere erfolgreiche Marken verwalten kann. Ob der Plan gelingt, bleibt abzuwarten.

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