Ghost Recon: Breakpoint | Einige Mikrotransaktionen werden aus dem Ingame-Shop entfernt

von Manuel Karner (Freitag, 04.10.2019 - 09:22 Uhr)

Ghost Recon: Breakpoint sorgte bei den Fans jüngst für Zündstoff aufgrund der im Ingame-Shop enthaltenen Mikrotransaktionen. Jetzt hat Ubisoft reagiert und offenbar einige der mit Echtgeld erwerbbaren Items aus dem Spiel entfernt.

Ghost Recon: Breakpoint hat schon vor der Veröffentlichung für einige Kontroversen gesorgt.Ghost Recon: Breakpoint hat schon vor der Veröffentlichung für einige Kontroversen gesorgt.

Was wir bisher wussten

Ein Reddit-Nutzer hat Screenshots von Ghost Recon: Breakpoint veröffentlicht, die zahlreiche Mikrotransaktionen des Ingame-Shops abbilden. Neben Skins, Waffen und Waffenaufsätzen waren auch sogenannte "Time Saver" mit Echtgeld käuflich. Diese ermöglichten es (durch den Erwerb von Skillpunkten und Waffen-Upgrades) einen schnelleren Fortschritt im Spiel zu erzielen, weshalb die Community auf die Barrikaden ging. Dem Taktik-Shooter wurde ein "Pay 2 Win"-Konzept vorgeworfen, das man unter anderem mit kostenlosen Mobile Games vergleichen könne.

Was neu ist

Jetzt rudert Ubisoft offenbar ein paar Schritte zurück. Nach Angaben eines Community-Managers im offiziellen Forum wollte man den Spielern von Ghost Recon: Breakpoint stets "ein faires und lohnendes Erlebnis bieten, unabhängig davon, ob ihr das Spiel als Einzelspieler, Koop-Spieler, PVE-Spieler oder PvP-Spieler erleben möchtet".

Von Anfang an sei es dem Entwicklerteam von größter Bedeutung gewesen, dass Ghost Recon: Breakpoint keine "Pay 2 Win"-Elemente aufweist und dass die Spielerfahrung im Falle eines Ingame-Einkaufs nicht beeinträchtigt werde. Ubisoft zufolge sollten viele der im Ingame-Shop erhältlichen Mikrotransaktionen deshalb gar nicht zum Kauf angeboten werden:

"Wir sind uns bewusst, dass während der 'Early Access'-Phase von Tom Clancys Ghost Recon: Breakpoint am 1. Oktober einige 'Time Saver'-Gegenstände (Skillpunkte-Pakete, XP-Booster, Bundles für fortgeschrittene Waffen-Upgrades) für einige Stunden in unserem Shop zum Kauf angeboten wurden. Dies war nicht unsere Absicht und ein Fehler in unserem Namen.

Aus diesem Grund sollten inzwischen sämtliche Objekte unter der "Time Saver"-Rubrik aus dem Spiel entfernt worden sein - zumindest vorläufig:

Diese Items wurden als optionale Möglichkeit für Spieler konzipiert, die später in das Spiel einsteigen (Post-Launch), um diejenigen einzuholen, die schon länger gespielt haben [...]. Diese Time Saver wurden vorerst aus unserem Shop entfernt".

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Ghost Recon: Breakpoint brachte noch vor dem offiziellen Release zahlreiche Spieler auf die Barrikaden. Der Grund: Mit Echtgeld zu erwerbende Mikrotransaktionen, die ungerechte Vorteile verschaffen. Jetzt hat Ubisoft reagiert und einige Items aus dem Ingame-Shop entfernt.

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