Ghost Recon: Breakpoint | Ubisoft will das Spiel retten

von Manuel Karner (Dienstag, 29.10.2019 - 11:31 Uhr)

Ghost Recon: Breakpoint stellt für viele Spieler, aber auch für Ubisoft selbst, eine Enttäuschung dar. Doch der Entwickler und Publisher denkt nicht daran, den Taktik-Shooter fallen zu lassen. Stattdessen werde intensiv an dem Spiel gearbeitet, um das Erlebnis zu verbessern.

Ubisoft arbeitet weiter an Ghost Recon: Breakpoint.Ubisoft arbeitet weiter an Ghost Recon: Breakpoint.

Was wir bisher wussten

In Ghost Recon: Breakpoint steckt Potenzial, das sich aufgrund diverser Probleme nicht entfaltet. Die Spielwelt wirkt leblos und leer, die Gegner-KI schwächelt in Sachen Intelligenz, das Loot-System wirkt aufgesetzt und die Mikrotransaktionen stellen das unwillkommene Sahnehäubchen auf einem in den Grundzügen funktionierenden "Open World"-Shooter dar. In unserem Test zu Ghost Recon: Breakpoint erfahrt ihr mehr darüber, warum das Konzept einfach nicht aufgeht.

Selbst Entwickler und Publisher Ubisoft gesteht sich den schweren Misserfolg ein, denkt aber nicht daran, den Taktik-Shooter aufzugeben. Stattdessen werde man Verbesserungen vornehmen, um Breakpoint zu einem rundum besseren Spiel zu machen.

Was neu ist

Ubisoft gibt die Pläne zur Zukunft von Ghost Recon: Breakpoint auf der offiziellen Webseite bekannt. Allem voran bedankt sich das Entwicklerstudio für das Feedback der Community:

"Wir können gar nicht genug betonen, wie sehr wir es schätzen, dass ihr euch die Zeit genommen habt, eure Gedanken über das Spiel zu teilen. Und obwohl die ersten Wochen schwerer waren als erwartet, nehmen wir uns euer Feedback zu Herzen. Wir kümmern uns sehr um dieses Spiel, das 'Ghost Recon'-Franchise und euch, unsere Community von Spielern, und sind entschlossen, es zu verbessern".

Priorität habe zunächst der technische Zustand des Spiels. Mitte November soll deshalb Title-Update 1.0.3 folgen, welches diverse Fehlerbehebungen vornimmt. Ende November sei bereits ein weiteres Update mit Hotfixes geplant.

Post-Launch-Inhalte, wie der erste Raid "Project Titan" und das Live-Event "Terminator" sollen außerdem planmäßig im Dezember starten. Die bereits auf der E3 2019 angekündigten KI-Kameraden sollen ebenfalls zu einem noch unbekannten Termin implementiert werden.

Des Weiteren gibt Ubisoft an, Änderungen an der spielinternen Wirtschaft vorzunehmen. Welche Anpassungen der Entwickler hierbei genau ins Auge fasst, bleibt jedoch abzuwarten:

"Wir haben auch die Kritik an der Ingame-Wirtschaft gehört. Aus diesem Grund arbeiten wir derzeit daran, in den nächsten Wochen Anpassungen entsprechend dem Feedback der Spieler vorzunehmen, um das Spielerlebnis angenehmer zu gestalten".

Auch die Kritik am Loot-System und den unausgegorenen Survival-Mechaniken nimmt sich Ubisoft dem Anschein nach zu Herzen. Hier will das Entwicklerstudio deutlich nachbessern:

"Einige von euch möchten, dass unsere neuen Survival-Mechanismen mehr Einfluss auf eure Erfahrung haben, während andere die abgestufte Loot-Progression ablehnen, die wir hinzugefügt haben. Eines der Schlüsselelemente unserer Vision für Ghost Recon ist es, unsere Fans in eine kernige und authentische militärische Erfahrung zu versetzen. Im Einklang mit dieser Vision und dem erhaltenen Feedback arbeiten wir an einer radikaleren und immersiveren Version von Ghost Recon: Breakpoint".

Ubisoft wisse, dass viel Arbeit in das Spiel investiert werden müsse, um es dort hinzubekommen, wo die Fan-Gemeinde es haben möchte. Große Änderungen können aufgrund dessen viel Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch wolle der Entwickler und Publisher in Zukunft so transparent wie möglich in Bezug auf den aktuellen Entwicklungsstand sein.

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Ghost Recon: Breakpoint wurde am 4. Oktober 2019 für PC, PS4 und Xbox One veröffentlicht. Der Taktik-Shooter kam sowohl bei vielen Spielern als in den meisten Testberichten nicht gut weg. Ubisoft will sich den Wünschen der Community jedoch annehmen und das Spielerlebnis stetig verbessern.

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