PlayStation 5 | Funktion der Cartridges scheint nun geklärt - neue Infos

von René Wiesenthal (Dienstag, 19.11.2019 - 16:29 Uhr)

Es wurde in letzter Zeit viel darüber spekuliert, ob Sony für die PlayStation 5 in irgendeiner Form Cartridges verwendet. Ein Patent, das der Konzern nun angemeldet hat, bestätigt die Annahmen wohl - und gibt Aufschluss darüber, wofür sie eingesetzt werden könnten.

Dev-Kit der PlayStation 5.Dev-Kit der PlayStation 5.

Was wir bisher wussten

Es gab in der jüngeren Vergangenheit mehrere Meldungen dazu, dass Sony Patente anmeldete, die auf die Verwendung von Cartridges für die PlayStation 5 hinwiesen. Nun erschien es vielen Branchenkennern und auch der Spielergemeinde eher unwahrscheinlich, dass Sony Spiele künftig auf Steckmodulen ausliefern möchte. Zumal, wenn die Technik vorhanden ist, um Blu-ray-Discs für den physischen Handel zu verwenden. Dass die Technik allerdings gar nicht zum Einsatz kommt, scheint immer unwahrscheinlicher.

Was neu ist

Denn neu entdeckte Patentanmeldungen reichern die Informationslage weiter an und lassen nicht nur den Schluss darauf zu, dass tatsächlich Cartridges kommen werden, sondern auch welche Funktion sie erfüllen sollen.

Zusammengefasst hat sie die Technikseite wccftech. In einem aktuellen Artikel dröselt das Magazin auf, dass das erste Patent dieser Art im Dezember letzten Jahres von Sony Interactive Entertainment in Japan angemeldet und vom Patentamt in diesem Jahr bestätigt wurde – ebenso ein zweites. Dieses wiederum zeigt Bilder vom Inneren des Moduls sowie eine Kurzbeschreibung:

Dies ist ein Speichermedium, das verschiedenste Arten von Daten speichern kann, Zeichen, Bilder, Animationen, Töne und Anwendungen. Durch das Anschließen an die Konsole mit dem Ende, an dem eine Vielzahl von Pins angebracht ist, können die verschiedenen Dateien geladen werden.

Damit ist klar, dass es sich bei dem Patent um einen externen Speicher handelt. Möglicherweise bekommt die PlayStation 5 also hauseigene externe Festplatten, mit denen man den internen Speicher erweitern kann. Bei der PlayStation 4 ist das beispielsweise möglich, indem ein USB-Stick angeschlossen und entsprechend formatiert wird. Durch eigene, patentierte PS5-Speicher könnte das künftig noch bequemer und platzsparender und – das wäre wohl der größte Nutzen – kostengünstiger geregelt werden. Wenn Kapazität und Preis stimmen würden, wäre das eine Möglichkeit für Sony, zusätzlich zu anderer Peripherie eine Menge an Speichermedien abzusetzen. Immerhin ist das früher oder später eines der drängendsten Probleme bei der Nutzung von Spielekonsolen: Die Spiele sind so groß, dass irgendwann keine neuen mehr auf die interne Festplatte passen.

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Was haltet ihr von der Idee, PS5-eigene externe Speichermodule erwerben zu können? Findet ihr diese Vorstellung gut oder seid ihr zufrieden damit, einfach einen Speicher über USB mit der Konsole zu verbinden? Es sei wie immer betont, dass es sich hierbei nur um eine Patentanmeldung handelt, also nichts in Stein gemeißelt ist. Bei der Menge der neuangemeldeten Patente scheint es aber wahrscheinlich, dass die Technik in irgendeiner Form zum Einsatz kommt.

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