Kletterhaken, Tattoos, mehr Meuchelei | Das wünschen sich Fans von Assassin's Creed: Ragnarok

von Dom Schott (Donnerstag, 21.11.2019 - 14:15 Uhr)

Die Gerüchte um das nächste Assassin’s Creed, das angeblich in der Welt der Wikinger spielen und den Untertitel Ragnarok tragen soll, halten sich hartnäckig. Fans des Meuchel-Franchises beginnen nun, ihre größten Wünsche für die Fortsetzung miteinander auszutauschen.

Nach dem sonnigen Griechenland soll die Reise als nächstes in den hohen Norden führen — angeblich.Nach dem sonnigen Griechenland soll die Reise als nächstes in den hohen Norden führen — angeblich.

Was wir bisher wussten

Dass Assassin’s Creed nach dem kommerziellen Erfolg des letzten Teils Assassin’s Creed: Odyssey ein weiteres Mal fortgesetzt wird, steht außer Frage. Unklar war bisher, wohin die Reise gehen würde, nachdem ihr zuletzt das Alte Ägypten und das Antike Griechenland besuchen durftet.

Während es weiterhin keine offiziellen Infos zum Schauplatz des nächsten Assassin’s Creed geben wird, berichtet die Website Daily Gaming Report am 18. November 2019 von “Insidern”, die viele Details zum nächsten AC-Spiel an die britische Website weitergaben. So soll der nächste Teil des Franchises Assassin’s Creed: Ragnarok heißen, im Herbst 2020 erscheinen und in Skandinavien zur Zeit der Wikinger spielen — also irgendwann zwischen 800 und 1200 nach Christus. Alle weiteren Infos, die die angeblichen “Insider” verraten haben, findet ihr in unserer Übersicht.

Was sich Fans nun wünschen

Obwohl die Details um das nächste Assassin’s Creed bisher weiterhin nichts weiter als Gerüchte sind, beginnen die Fans bereits damit, auf Reddit ihre Wünsche und Hoffnungen für Assassin’s Creed: Ragnarok miteinander auszutauschen.

Der User MuMuBorsch beispielsweise wünscht sich Tattoos statt eines klassischen Skill-Trees: Jede neu erlernte Fähigkeit soll mit einem entsprechenden Motiv auf dem Körper des Protagonisten verewigt werden, wobei nahkampfbasierte Fertigkeiten auf dem rechten Arm und neue Schleichmaneuver ausschließlich auf dem linken Arm Platz finden sollen. Die Tattoo-Pracht würde ganz wunderbar in die Welt der Wikinger passen — oder zumindest in die Welt der Wikinger, wie sie die Popkultur in Serien wie Vikings oder The Last Kingdom seit Jahren darstellt.

Der User Eleventhousand hat gleich mehrere Wünsche für Assassin’s Creed: Ragnarok: NPCs sollen sich nicht mehr so häufig untereinander ähneln wie noch in vorangegangenen AC-Spielen, insgesamt einen stärkeren Fokus auf Stealth-Gameplay legen — und Marker auf der Minimap sollen komplett verschwinden. Mehr Suchen und Finden, statt GPS-Autopilot, um es mit anderen Worten zu sagen.

Viele Fans stimmen insbesondere dem Wunsch nach mehr Stealth-Gameplay zu: Vor allem die letzten beiden Ableger Odyssey und Origins machten die jeweiligen Protagonisten im Rahmen des neuen Kampfsystems jeweils zu einem echten Haudrauf, der nur Gegner fürchten musste, die einen wesentlich höheren Level hatten. Sich langsam und vorsichtig durch feindliche Lager zu schleichen, war nur in Ausnahmefällen wirklich notwendig — ein Missstand in den Augen vieler Fans, der mit AC: Ragnarok behoben werden soll.

Einer der wohl meistgenannten Wünsche ist aber sicherlich die Bitte an die Entwickler, mythische Elemente wie Bosskämpfe gegen Götter und übernatürliche Wesen einzuschränken oder gar komplett aus der Spielwelt rauszuhalten. Noch in Assassin’s Creed: Odyssey begegneten Spieler dem Einmaleins der griechischen Sagenwelt — und offenbar hat das einige Fans gestört, die sich eine Spielerfahrung wünschen, die sich eher auf historische Aspekte konzentriert.

Seid ihr die größten Experten? Dann beweist es!

Wie viele dieser Wünsche tatsächlich in Erfüllung gehen, steht natürlich in den Sternen. Erst einmal muss Ubisoft bestätigen, wohin die Reise mit dem nächsten Assassin’s Creed wirklich geht — und das ist trotz der Ragnarok-Gerüchte noch völlig offen.

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