Twitch

Sport-Milliardär sagt | Ninja "muss 10 Stunden am Tag streamen und kann kein Leben haben"

von René Wiesenthal (Dienstag, 26.11.2019 - 12:02 Uhr)

Der Sportunternehmer Mark Cuban wurde in einem Interview dazu befragt, warum er nicht in E-Sports investiere. In diesem Zusammenhang traf er eine Aussage über den Profi-Streamer Ninja, die ein unschönes Bild von dessen Geschäft zeichnet.

Ist das Streamen ein hartes Geschäft? Im Bild: Der Profi Ninja.
Ist das Streamen ein hartes Geschäft? Im Bild: Der Profi Ninja.

Mark Cuban ist ein erfolgreicher Sportunternehmer aus den USA. Der so genannte Self-Made-Milliardär ist unter anderem bekannt geworden als Eigentümer des Basketball-Vereins Dallas Mavericks. Bereits in der Vergangenheit hat er seine unternehmerische Haltung zum Thema E-Sports geäußert, in einem aktuellen Interview mit dem Sportmagazin Fair Game bekräftigte er diese noch einmal. Der Grundton: Er wolle nicht in den E-Sports-Bereich gehen, da dieser in den USA ein „furchtbares Geschäft“ sei:

Eigentümer eines E-Sport-Teams in den USA zu sein, sei ein schlechtes Geschäft und dies sei vielen Unternehmern nicht bewusst gewesen, bevor sie in diesen Sektor investiert hätten, so Cuban. Mittlerweile hätten viele Unternehmer ihre Anteile verkauft, da sie nicht den Unterschied zwischen dem Markt in Europa oder Asien und den USA erkannt hätten. Es sei in Amerika einfach nicht viel Geld damit zu verdienen.

Zudem sei es eine große Herausforderung, dass Spiele wie Overwatch und League of Legends durch Updates stetig verändert würden. Im Gegensatz zu konventionellen Sportarten liege damit in regelmäßigen Abständen ein völlig neues Spiel vor, auf das sich ein bis zu 5-köpfiges Team einstellen müsse. Auch Streamer müssten somit sehr viel auf sich nehmen, um Geld mit kompetitiven Spielen zu verdienen.

Schaut euch an, was Ninja durchmacht. Er macht haufenweise Geld, aber ist zu Mixer gewechselt, weil man 10 Stunden am Tag streamen muss und kein Leben haben darf, um dieses Geld zu bekommen.

Cuban schaue sich regelmäßig die aggregierten Stunden der erfolgreichsten Streamer an, die notwendig sind, um profitable Zuschauerzahlen zu erlangen. Sein Fazit:

Die machen gutes Geld, aber es ist brutal.

Wir erraten euer Alter anhand eurer Lieblingsspiele

Interview-Partnerin Kristine Leahy stimmt dieser Einschätzung zwar zu, doch ordnet sie ebenfalls abschließend ein: „Jeder Mensch, der viel Geld verdient, muss viel arbeiten.“ Ob man das so stehen lassen kann oder nicht, und inwiefern es sich für erfolgreiche Streamer wie Ninja brutal anfühlt, mit dem was sie machen, ihr Geld zu verdienen – das lässt sich sicher diskutieren. Wie steht ihr denn dazu? Schreibt es uns in die Kommentare!

Tags: Twitch  

  1. Startseite
  2. News
  3. Sport-Milliardär sagt | Ninja "muss 10 Stunden am Tag streamen und kann kein Leben haben"
Impressum & Kontakt Team & Jobs Datenschutz CO2 neutrale Website