Call of Duty 2020 | Nach vernichtendem Fan-Feedback verzichten Entwickler auf Feature

von Dom Schott (Mittwoch, 08.01.2020 - 11:54 Uhr)

Der Design Director von Treyarch, David "Vahn" Vonderhaar, bekannte sich in einem Tweet dazu, im nächsten Call of Duty keine Jetpacks sehen zu wollen. Grund für die Ablehnung sei das "verstörende", überwiegend negative Fan-Feedback an der Rucksack-Sprunghilfe nach dem Release von Black Ops 3.

Jetpacks sind in der Community umstritten.Jetpacks sind in der Community umstritten.

Es sind drastische Worte, die David "Vahn" Vonderhaar auf Twitter findet, als ihn ein CoD-Fan danach fragt, ob es im nächsten Call of Duty wieder Jetpacks geben werde: "Nein." schreibt er in Großbuchstaben, die Fans hätten ihn "am höchsten Ast aufgeknüpft", er habe sogar "PTSD", also eine posttraumatische Belastungsstörung, die man beispielsweise von Soldaten und Veteranen oder Traumapatienten kennt.

Die heftige Reaktion des Design Directors von Treyarch spielt auf die Erfahrungen an, die der Entwickler offenbar nach dem Release von Black Ops 3 machen musste, das bisher zum letzten Mal den virtuellen Soldaten Jetpacks als Sprunghilfe aufschnallte. In der Community waren diese Jetpacks stets umstritten: Während sich konservative Fans eine Rückkehr zu den ersten "Call of Duty"-Spielen wünschten, die befreit von technischen Gadgets ihren Schwerpunkt auf klassische Feuergefechte setzten, lobten andere die neuen strategischen Möglichkeiten des Jetpacks, das Wallruns und Ausweichmanöver möglich machte.

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Einer offiziellen Absage von Treyarch an das umstrittene Feature kommen die Tweets von Vonderhaar sicherlich nicht gleich, doch zeigen die Äußerungen des Design Directors, dass die damals teils harsche Kritik nicht spurlos am Entwicklerteam vorbeiging.

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