Notfall beim Zocken | Gamerin rettet Freund auf anderem Kontinent das Leben

von Tom Lubowski (Dienstag, 14.01.2020 - 09:28 Uhr)

Nicht selten sorgt Online-Gaming für Reibereien unter den Spielern. Glückliche Zusammentreffen in der virtuellen Welt gibt es aber auch: Am vergangenen Wochenende bekam ein Junge so die notwendige medizinische Hilfe, weil seine Online-Freundin, mit der er im Netz durch Pixelwelten streifte, den Notdienst alarmierte.

Aiden bekam einen Anfall, während er mit seiner Freundin Dia online zockte. Glücklicherweise konnte er so schnell Hilfe bekommen.Aiden bekam einen Anfall, während er mit seiner Freundin Dia online zockte. Glücklicherweise konnte er so schnell Hilfe bekommen.

Auch wenn die 21-jährige Dia Lathora aus Texas und den 17-jährigen Aiden Jackson aus England etwa 5.000 Meilen trennen, konnte die Amerikanerin ihrem britischen Freund die in seinem Fall dringend benötigte ärztliche Hilfe verschaffen: Wie The BBC und Sky News berichten, fühlte sich Aiden plötzlich unwohl als die beiden eine Onlinepartie bestritten. Er legte sich auf sein Bett, drehte das Mikro in seine Richtung, um noch weiter mit Dia in Verbindung zu bleiben, meldete sich dann aber ganz plötzlich nicht mehr - ein Alarmsignal für Dia.

Zum Glück: Denn Aiden hatte tatsächlich in dem Moment einen Schlaganfall, von dem seine Eltern, die sich zu diesem Zeitpunkt in ein Stockwerk tiefer befanden, zunächst nichts mitbekamen. Erst als Dia es schaffte, aus den USA die öffentlichen Sicherheitskräfte in Widnes, im Nordwesten der englischen Grafschaft Cheshire, zu kontaktieren und so Hilfe für ihren Freund zu rufen, wurden die Eltern über den Zustand ihres Sohnes aufgeklärt.

"Das nächste, woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich in meinem Zimmer, umringt von meinen Eltern und der Polizei, aufwachte und sie sagten, dass ich gerade einen Anfall gehabt hätte.", erklärte Aiden gegenüber gegenüber Sky.

Anschließend musste er für einige Tests in Krankenhaus. Inzwischen ist der Junge aber wieder wohlauf. Aidens Mutter bedankte sich für die schnelle Unterstützung: "Wir können Dia und den Rettungsdiensten nicht genug für das danken, was sie getan haben, angesichts der 4.750 Meilen zwischen Dia und Aidan", sagte Caroline Jackson gegenüber den Medien.

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