Epic vs. Steam | Die negativen Auswirkungen des Konkurrenz-Kampfes

von Matthias Kreienbrink (Freitag, 24.01.2020 - 11:09 Uhr)

Seit 2019 ist der Konkurrenzkampf groß: Der Epic Games Store versucht, Steam die Monopolstellung zu nehmen. Kostenlose Spiele und Exklusivdeals - mit harten Bandagen hat der Hersteller von Fortnite gekämpft. Doch die Auswirkungen auf die Kundschaft scheinen nicht unbedingt positiv zu sein.

Der Epic Games Store möchte Steam die Spieler nehmen.Der Epic Games Store möchte Steam die Spieler nehmen.

Die NPD-Gruppe ist ein US-Amerikanisches Marktforschungsunternehmen, das unter anderem monatlich die Games-Verkaufscharts der USA veröffentlicht. Ein Angestellter dieses Unternehmens ist Matt Piscatella, der Analysen zu Marktveränderungen und Verkaufsprognosen anstellt. Auf Twitter hat dieser sich zu dem Kampf zwischen Epic Games Store und Steam geäußert. Anders als man annehmen könnte, hat dieser Konkurrenzkampf anscheinend nicht für eine Belebung des Marktes gesorgt - sondern eher für ein leicht abgeschrecktes Publikum.

Piscatella betont, dass der Konkurrenzkampf den PC-Verkäufen keinen Gefallen getan habe. Es sei dabei nicht darum gegangen, eine positive Konsumentenerfahrung zu bieten und Verwirrungen zu minimieren. Und diese Versäumnis habe dafür gesorgt, dass die Verkäufe von Spielen auf dem PC in den USA zurückgegangen seien.

Spekulieren ließe sich, ob dieser Rückgang wirklich an der Exklusivspiel-Politik des Epic Games Stores liegt, oder nicht doch daran, dass sich die aktuellen Konsolen einfach sehr gut verkaufen und viele Spieler vermehrt auf diese Plattformen setzen.

Wie sieht es denn bei euch aus, hat der Konkurrenzkampf zwischen Epic Games Store und Steam euch eher abgeschreckt, oder lasst ihr euch davon gar nicht beeindrucken? Schreibt uns eure Meinungen und Erfahrungen doch in den Kommentarbereich, wir sind gespannt.

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