Nintendo | Pokémon-Leak hat schwere Konsequenzen für Games-Magazin

von Michael Sonntag (Dienstag, 11.02.2020 - 11:56 Uhr)

Kurz bevor Pokémon: Schwert und Schild im November 2019 erschienen ist, wurden viele Screenshots schon zuvor durch Leaks veröffentlicht. Wie Nintendo in einer offiziellen Stellungnahme schreibt, konnte das Unternehmen nun einen Verantwortlichen ausmachen und erste Maßnahmen ergreifen.

Die große Überraschung bei Pokémon: Schwert & Schild blieb aus. Viele Inhalte wurden zuvor schon im Netz veröffentlicht.Die große Überraschung bei Pokémon: Schwert & Schild blieb aus. Viele Inhalte wurden zuvor schon im Netz veröffentlicht.

Pokémon: Nintendo beendet Zusammenarbeit mit Games-Magazin

Als im November 2019 viele Fans dem Release von Pokémon: Schwert und Schild und seinen neuen Pokémon entgegenfieberten, wurde das Geheimnis kurz davor gelüftet: Leaker stellten zahlreiche Bilder ins Netz, unter anderem von den Starter-Pokémon und den weiteren Entwicklungen. Nachdem Nintendo bereits Ende November gegen mehrere Leaker vorgegangen war, veröffentlichte das Unternehmen heute im Rahmen einer Pressemitteilung diese Stellungnahme, nach der zumindest ein Leak vollkommen aufgeklärt werden konnte:

Anfang November wurden eine Reihe von Screenshots aus Pokémon Schwert und Pokémon Schild veröffentlicht, die diverse neue, noch nicht angekündigte Pokémon zeigten. Diese Fotos waren unautorisiert online gestellt worden. Nintendo identifizierte gemeinsam mit The Pokémon Company die Person, die für diese Leaks verantwortlich war. Gemeinsam ergriffen wir die notwendigen Maßnahmen.

Verantwortlich für die geleakten Informationen war ein Redakteur der portugiesischen Website FNintendo. Er hatte zu Rezensionszwecken ein Vorabexemplar des Spiels erhalten. Dass FNintendo als auch der verantwortliche Redakteur das ihnen zur Verfügung gestellte Material nicht vertraulich behandelt haben, stellt einen klaren Bruch ihrer Geheimhaltungserklärung gegenüber Nintendo dar. Infolgedessen wird Nintendo nicht mehr mit FNintendo zusammenarbeiten.

Nintendo wird auch in Zukunft alles tun, um sein geistiges Eigentum und seine Marken zu schützen. Solche Leaks schaden nicht nur Nintendo als Unternehmen, sondern auch den Tausenden von Mitarbeitern, die hart daran arbeiten, neue Spiele auf den Markt zu bringen. Vor allem aber verderben sie Millionen von Fans auf der ganzen Welt die Vorfreude auf Neuigkeiten und Überraschungen.

Könnt ihr diese Kämpfe gewinnen?

In Folge der Leaks hat Nintendo harte Maßnahmen ergriffen und die Zusammenarbeit mit einem Magazin beendet. Für die Zukunft verspricht das Unternehmen, noch stärker darauf zu achten, dass vertrauliche Inhalte nicht verfrüht veröffentlicht werden und so die Freude der Spieler schmälern können.

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