Need for Speed | Die Next-Gen-Spiele werden ein Neustart für die Reihe

von Sören Wetterau (Donnerstag, 13.02.2020 - 11:28 Uhr)

Zurück nach Großbritannien: Electronic Arts lässt Need for Speed zukünftig wieder bei Criterion entwickeln. Der bisherige Entwickler Ghost Games wird umstrukturiert und umbenannt.

Need for Speed: Heat war der vorerst letzte Serienteil vom schwedischen Studio Ghost Games.Need for Speed: Heat war der vorerst letzte Serienteil vom schwedischen Studio Ghost Games.

Seit 2013 kümmert sich der schwedische Entwickler Ghost Games um die "Need for Speed"-Marke für Electronic Arts. Nach nunmehr vier Serienteilen ist damit aber Schluss: Die Rennspiel-Serie wechselt zurück zu Criterion Games, wie EA in einem Statement gegenüber Gamesindustry bestätigt.

Need for Speed: Zurück bei Criterion

Für Need for Speed ist es ein Wechsel in bekannte Gefilde: Die Burnout-Macher von Criterion Games haben mit Need for Speed: Hot Pursuit und Need for Speed: Most Wanted bereits in der Vergangenheit an zwei Serienteilen gearbeitet. Nach Need for Speed: Most Wanted hat EA allerdings das Studio deutlich verkleinert und es für Unterstützungsarbeiten bei DICE-Spielen (Star Wars: Battlefront 2, Battlefield 5) eingesetzt. Demnächst darf sich britische Entwickler allerdings wieder mit schnellen Rennautos auseinandersetzen.

"Mit einer starken Tradition und Leidenschaft für Rennspiele und einer Vision für das, was wir erschaffen können, wird das Criterion-Team Need for Speed in die nächste Generation führen.", so ein Sprecher von Electronic Arts.

Ghost Games, die von Need for Speed: Rivals bis Need for Speed: Heat für die Serie verantwortlich gewesen sind, werden umbenannt und umstrukturiert. Als EA Goethenburg wird das Team fortan als unterstützendes Studio für die Engine-Abteilung von EA dienen. 30 Mitarbeiter der Kreativabteilung werden sich im Zuge der Neuausrichtung einen neuen Job suchen müssen, wobei der Publisher anbietet, sie auf andere EA-Studios zu verteilen.

Als Grund für den Wechsel und die Umstrukturierung gibt EA an, dass sich der Standort Göteborg nicht dazu geeignet hat, um genügend Talente für die Triple-A-Entwicklung zu versammeln. Bei Criterion Games, die in Guildford in Großbritannien beheimatet sind, könne der Konzern auf eine erfahrenere Infrastruktur für ein solches Unterfangen zurückgreifen.

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Wann mit einem neuen Need for Speed zu rechnen ist, bleibt derweil offen. Die ehemaligen Burnout-Entwickler dürften jedoch seitens Electronic Arts erst einmal genügend Zeit bekommen, um die Rennspiel-Marke für die nächste Konsolengeneration vorzubereiten.

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