PS5 | So teuer wird die Konsole in der Produktion

von Nathan Navrotzki (Freitag, 14.02.2020 - 15:14 Uhr)

Bevor Sony den Verkaufspreis der PlayStation 5 endgültig festlegen kann, müssen mehrere Probleme geklärt und Faktoren berücksichtigt werden. Einer dieser Faktoren ist der Herstellungspreis der Konsole.

Sony begegnet einigen Problemen bei der Herstellung der PS5.Sony begegnet einigen Problemen bei der Herstellung der PS5.

Dass sich Sony so viel Zeit lässt mit der Preisgestaltung der PlayStation 5, wie sie es momentan tun, ist neu. In der Vergangenheit gab der Riesenkonzern die Verkaufspreise seiner Konsolen bereits im Februar des Veröffentlichungsjahres bekannt, wobei auch dort die Veröffentlichungstermine zum Weihnachtsgeschäft angesetzt waren. Da momentan aber noch darauf verzichtet wird, Aussagen zum finalen Preis der PS5 zu geben, überschlagen sich die Gerüchte und Spekulationen zum Thema, wie viel Fans der Heimkonsolen wohl für die nächste PlayStation bezahlen müssen. Ein aktueller Bloomberg-Bericht bringt nun endlich etwas Licht ins Dunkel: um die 450 Dollar sollen pro Konsole an Produktionskosten anfallen.

Diese hohe Summe liege nicht zuletzt an der Knappheit einzelner Produktionsteile. DRAM und NAND Flash Speicher, welche wohl in den neuen Heimkonsolen verbaut werden, werden auch in Massen für die Herstellung von Smartphones benötigt und sind deswegen Mangelware. Kostenintensiv seien abgesehen davon auch die neuen Lüfter, die ein Überhitzen vermeiden und eine reibungslose Performance der neuen Ausstattung garantieren sollen.

Preis der PS5: Sony steht vor einer schwere Entscheidung

Die folglich hohen Produktionskosten bieten eine gute Grundlage für erste Einschätzungen des finalen Preises. Als die PS4 2013 auf den Markt kam, wurde sie für 399 Dollar verkauft, wobei sich die Produktionskosten, so zeigt IGN in einem Artikel zum Thema auf, auf geschätzt 381 Dollar beliefen. Wollte man den Gewinn von knapp 20 Dollar pro Konsole beibehalten, so läge es nah, anzunehmen, dass Sony seine nächste Heimkonsole für mindestens 470 Dollar auf den Markt bringen wird.

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Fest steht der Preis aber natürlich noch nicht. Es ist nach wie vor im Rahmen des Möglichen, dass der angekündigte Preis der Xbox Series X so weit unter den Produktionskosten der Playstation 5 liegt, dass Sony sich für einen niedrigeren Verkaufspreis als die 450 Dollar entscheidet.

Mit dieser Strategie würden sie preislich nicht hinter die Konkurrenz zurückfallen. Gewinne würde der japanische Großkonzern in diesem Fall, weiterhin, vor allem mit seinem Abonnement-System Playstation Plus und den verkauften Spielen einheimsen. Welchen Pfad Sony bei der Preisgestaltung einschlagen wird, wird sich wahrscheinlich erst nach Microsofts Bekanntgabe des "Xbox Series X"-Verkaufspreises zeigen. Die Next-Gen-Konsole wird aber aufgrund der hohen Produktionskosten absehbar teurer werden als ihr Vorgänger.

Tags: Hardware  

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