Zelda: Breath of the Wild | Kreativer Gegner-Kill nimmt ein urkomisches Ende

von René Wiesenthal (Mittwoch, 26.02.2020 - 12:39 Uhr)

Ein Spieler von The Legend of Zelda: Breath of the Wild hat einen einfallsreichen Kill im Netz geteilt. Sein kleines „Experiment“ nimmt ein Ende, das klassischen Cartoons in nichts nachsteht.

Breath of the Wild: Was hier passiert, nimmt für den Gegner kein gutes Ende.Breath of the Wild: Was hier passiert, nimmt für den Gegner kein gutes Ende.

Ihr seid sicher alle vertraut mit der Zeichentrickserie Looney Tunes. Die klassischen Cartoons hatten oftmals Katz- und Mausspiele zum Inhalt, in denen der Gejagte den Jäger in eine Falle lockt und damit witzige Slapstick-Situationen provoziert. Genau diese Art von Komik – gewollt oder ungewollt – hat ein Spieler nun in The Legend of Zelda: Breath of the Wild erzeugt und sorgt damit für Lacher auf Reddit. Verbreitet wurde er von einem User, der – wie es die Kommentare sagen – nicht der Urheber und somit euch nicht der Spieler im Video sei.

Breath of the Wild: Witziger Kill mit Cartoon-Charakter:

This is some looney toones stuff [The Legend of Zelda: Breath of the Wild] from r/gaming

Für den Kontext: Im Video seht ihr einen Yiga-Attentäter, wie man ihnen in Breath of the Wild des Öfteren in der offenen Welt begegnet. Sie tarnen sich als einfache Reisende, attackieren euch aber, sobald ihr sie ansprecht.

Der Spieler im Video läuft einem solchen über den Weg und weiß, was ihm blüht. Und so stellt er ihm eine Falle: Er platziert einen riesigen Felsen genau neben dem Attentäter und versetzt das Gestein mit dem Stasismodul in Ruhe. Durch Schläge lädt er den Felsen mit kinetischer Energie auf und lenkt sie in Richtung des Attentäters. Nun wartet er, bis die Stasis kurz vor ihrem Ende ist und spricht den vermeintlichen Reisenden an, wodurch das Spiel pausiert wird. Der NPC gibt sich als Angreifer zu erkennen und lässt seine Tarnung fallen – der Punkt, an dem es eigentlich zum Kampf kommen müsste.

So wie der Dialog jedoch vorüber ist, endet die Stase des Felsens durch das präzise Timing des Spielers und der Stein rauscht mit irrer Geschwindigkeit in Richtung Yiga-Assassine. Den befördert es in Rekordgeschwindigkeit quer über die Landschaft, bis er verendet. Was übrig bleibt ist nur ein kurzes Rauschen und die Waffe des Attentäters, der sich diesen Hinterhalt sicherlich anders vorgestellt hat.

Reddit liebt den Clip, meckert aber auch

Über 77.000 Reddit-User haben dem Video einen Daumen nach oben gegeben und ihre Freude darüber bekundet. Der User Cranzeeman schreibt amüsiert:

„Sogar die in der Luft wirbelnde Waffe hast du hinbekommen.“, ein typisches Element aus Looney Tunes-Sketches.

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Auch ein anderer User stellt fest, dass damit das „Wyle E. Coyote“-Level erreicht ist. Der glücklose Kojote war es, der bei den Looney Tunes immer wieder von seiner potenziellen Beute, dem Road Runner, zum Narren gehalten wurde und der teilweise in der Luft über Abgründen schwebend mit den Füßen paddelte, ehe er in die Tiefe stürzte. Das Zelda-Video ist also wirklich eine gelungene Hommage.

User Snickers2-0 jedoch kritisiert, der Poster sei nicht der Urheber des Videos und durchkämme Reddit lediglich, um Karma zu sammeln.

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