Counter-Strike | Profi-Spielerin soll Fans betrogen haben - 116 Jahre Gefängnis drohen

von Mandy Strebe (Donnerstag, 05.03.2020 - 18:30 Uhr)

Die aus Brasilien stammende Streamerin Shaycsgo ist eine ehemalige professionelle "Counter-Strike: Global Offensive"-Spielerin. Ignorierte Beschwerden von Kunden ihres Online-Shops könnten ihr jetzt zum Verhängnis werden.

Shaycsgo ist aktive Streamerin auf Twitch und sie könnte jetzt eine harte Haftstrafe erwarten. (Bildquelle: Twitch)Shaycsgo ist aktive Streamerin auf Twitch und sie könnte jetzt eine harte Haftstrafe erwarten. (Bildquelle: Twitch)

Counter-Strike-Streamerin soll Kunden im Online-Shop betrogen haben

Die bei Twitch unter dem Namen Shaycsgo bekannte Shayene Victorio ist ehemaliger “Counter Strike“-Profi und mittlerweile erfolgreiche Streamerin und Influencerin. Laut Gamerant könnte die in der “Counter Strike“-Szene etablierte Spielerin eine Haftstrafe von 116 Jahren erwarten. Grund dafür sollen Betrugsversuche in mehr als 100 Fällen sein.

Die Streamerin betrieb für vier Jahre einen Online-Shop, in dem mehrere Kunden gekaufte Artikel nicht erhalten haben sollen. Diese reichten offizielle Beschwerden bei einer brasilianischen Behörde ein, welche Victorio jetzt des Betrugs bezichtigt habe, weshalb sie zu eine Haftstrafe von 116 Jahren verurteilt worden sei.

Aufgrund der brasilianischen Gesetzeslage soll es Victorio allerdings möglich sein, diese Strafe abzuwenden und muss bisher nicht mit einer Verhaftung rechnen. Auf Instagram habe sie laut Gamerant bereits Stellung zu dieser Anschuldigung genommen und ihre Fans beruhigt, dass es keine weiteren Konsequenzen geben werde.

Bei Betrugsverdacht soll es sich um Missverständnis handeln

Laut ihren Aussagen habe sie den Online-Shop zu dieser Zeit mit ihrem Ex-Ehemann betrieben und er sei verantwortlich für die fehlenden Artikel. Er habe auch bereits eingestanden, dass die Schuld vollkommen ihm zuzuschreiben sei.

Shayene Victorio muss dieses Urteil nun anfechten, ihr Anwalt gibt an, dass ein Fehler in der Geschäftsverwaltung zu diesem Umstand geführt habe und das Unternehmen über 10.000 erfolgreiche Transaktionen getätigt habe. Das Urteil sei laut Aussagen des Anwalts unmenschlich und habe außerdem dazu geführt, dass die Streamerin mit Angriffen auf ihre Person auf Twitch zu kämpfen habe.

Da das brasilianische Rechtssystem nur eine Höchststrafe von 30 Jahren zulasse, seien die 116 Jahre sowieso hinfällig, schreibt Gamerant, und bei gutem Ausgang müsse Victorios Ex-Ehemann für die Strafe geradestehen.

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Ein wirklich hartes Urteil für den ehemaligen CS:GO-Profi, wenn alles glatt läuft, dürfte sie aber nichts zu befürchten haben. Wie steht ihr zu diesem Urteil? Findet ihr die Strafe angemessen oder doch zu übertrieben? Erzählt uns eure Meinung doch gerne in den Kommentaren.

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