Death Stranding | Spieler erkennen die Corona-Krise wieder - halten Kojima für einen Hellseher

von Martin Hartmann (Dienstag, 17.03.2020 - 11:22 Uhr)

Death Stranding könnte gerade relevanter sein, als jemals zuvor. Eine Welt voller isolierter Menschen, die sich Vorräte liefern lassen und der Versuch, alle miteinander zu verbinden, scheint einigen Spieler seltsam bekannt vorzukommen.

Versucht Sam Porter die Menscheit zu einen, oder liefert er nur Pizza aus?Versucht Sam Porter die Menscheit zu einen, oder liefert er nur Pizza aus?

Der "Death Stranding"-Protagonist könnte ein Liferando-Fahrer sein

Ist Hideo Kojima mehr als nur ein visionärer Spieleentwickler? Einige Fans glauben nun, er könne sogar in die Zukunft sehen. In seinem aktuellsten Werk Death Stranding wollen sie Parallelen zur aktuellen Corona-Krise entdeckt haben. Kotaku fasst das Phänomen zusammen.

Die Verbindungen liegen dabei eher im Detail. Im Großen und Ganzen sieht die Welt aus Death Stranding unser jetzigen nicht besonders ähnlich. Im Spiel wurde die Welt der Lebenden von der Welt der Toten überschwemmt. In der Folge wurde der Großteil der Menschheit ausgelöscht. Darüber hinaus gibt es seltsame Schattenwesen und der Regen lässt die Menschen altern.

Ihr selbst spielt den Charakter Sam Porter und müsst Vorräte an die letzten Überlebenden liefern. Zum Release wurden Vergleiche mit Amazon gezogen, doch nun wirken Essenslieferanten wie die naheliegendere Wahl. Ihre blockigen Rucksäcke erinnern tatsächlich etwas an Sams Garderobe.

In der Apokalypse vermeiden die Menschen das Händeschütteln

„Social Distancing“ ist in der Corona-Krise eines der effektivsten Mittel, um eine Ansteckung zu vermeiden. Die Essenslieferanten von Lieferando werden inzwischen dazu angehalten, die Bestellungen an der Tür abzustellen und jeden physischen Kontakt zu vermeiden. Auch in der Dystopie aus Death Stranding vermeiden es die Leute, Sam zu treffen. Stattdessen erscheinen sie dem Spieler in Form von Hologrammen.

Ein junger Vater aus China hat das Virus dafür genutzt, ein „Hardcore Cosplay“ für sich und sein Kind zu entwickeln. Wie das skurrile Baby aus Death Stranding, ist auch sein Nachwuchs durch einen Glaskasten vor äußeren Einflüssen geschützt.

Ob Hideo Kojima nun die Corona-Krise vorhersagte, oder einfach nur eine einsame, zerrissene Welt zeigen wollte, die Themen aus Death Stranding sind heute besonders relevant. Spielt ihr den Wandersimulator im Licht der aktuellen Ereignisse nochmal? Schreibt es uns in die Kommentare.

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