Pokémon Go

Pokémon Go | Spieler will trotz Corona-Ausgangsperre weiterhin Monster fangen

von Martin Hartmann (Freitag, 20.03.2020 - 15:54 Uhr)

In Italien wurde wegen des Coronavirus' bereits Anfang März eine Ausgangssperre verhängt. Dieser 31-jährige Pokémon-Fan hat jedoch andere Prioritäten.

Auf solche Wanderschaften sollten "Pokémon Go"-Fans in Italien lieber verzichten.
Auf solche Wanderschaften sollten "Pokémon Go"-Fans in Italien lieber verzichten.

Beamte ließen Pokémon Go nicht als Ausrede gelten

Seit dem 9. März herrscht in Italien eine strikte Ausgangssperre. Außer zum Einkaufen, Arbeiten und zu anderen wenigen Ausnahmen, darf niemand das Haus verlassen. Ein Mann aus San Fermo in Norditalien glaubte wohl, dass seltene Monster in Pokémon Go ein ausreichender Grund für einen Spaziergang sind.

Die Wanderschaft des 31-Jährigen wird schließlich von der Polizei gestoppt. Wie das italienische Magazin Leggo berichtet, rechtfertigt er seine Tat mit den Worten: „Ich muss die Pokémon jagen". Die Beamten ließen sich davon natürlich nicht überzeugen.

Eine Verletzung der Ausgangssperre kann teuer werden. Seit beginn der landesweiten Quarantäne wurden in Italien bereits eine Millionen Leute überprüft und 43.000 unter Strafe gestellt. Laut BR24 kann die Verletzung in Tirol bis zu 3.600 Euro kosten. In Frankreich kommt man bereits mit einer Zahlung von 38 bis 135 Euro davon.

Dabei sind solche Spaziergänge gar nicht mehr unbedingt nötig, um weiterhin Taschenmonster fangen zu können. Pokémon Go hat bereits aus eigenem Antrieb daran gearbeitet, das Spielerlebnis auch in den eigenen vier Wänden zu verbessern. So sollen insgesamt mehr Pokémon spawnen und Eier schneller ausgebrütet werden. Zudem sollen alle zukünftigen Events auch alleine abgeschlossen werden können.

Testet, ob ihr das Geld gewonnen hättet

Italien wurde von allen Ländern Europas bisher am heftigsten vom Coronavirus getroffen. Durch die Ausgangssperre soll die Anzahl der Neuinfektionen sinken. Auch Frankreich, Spanien und Österreich sind dem italienischen Beispiel gefolgt. In Deutschland wurde bisher nur in Bayern eine landesweite Ausgangssperre verhängt. Am Wochenende soll darüber diskutiert werden, ob die Maßnahme auf ganz Deutschland erweitert wird.

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