Steam reduziert automatische Updates, um das Internet zu entlasten

von Martin Hartmann (Dienstag, 31.03.2020 - 16:54 Uhr)

Die Corona-Krise ist auch ein Stresstest für unsere Internetleitungen. Steam beschränkt nun seine automatischen Updates, und erinnert euch an seine Funktionen.

Steam unternimmt erste Maßnahmen, um das Internet nicht zu überlastenSteam unternimmt erste Maßnahmen, um das Internet nicht zu überlasten

Steam gibt Tipps, um das Internet zu schonen

Auch Steam will dazu beitragen, unsere Internetleitungen zu entlasten. In den Zeiten von Isolation und Quarantäne, verbringen die Menschen ihre Zeit gerne mit Streaming und Videospielen. Durch die Krise knackt Steam einen Nutzerrekord nach dem nächsten. Durch die zusätzliche Nutzung wird allerdings auch der heimische Netzanschluss stärker belastet.

In einem Blog-Post erklärt das Steam-Team, wie die Spieleplattform helfen will. Zukünftig sollen nur Spiele, die in den letzten drei Tagen genutzt wurden, sofort aktualisiert werden. Die Updates für die übrigen Titel sollen außerhalb der lokalen Spitzenzeiten heruntergeladen werden. Alle Updates könnt ihr jedoch weiterhin manuell starten oder pausieren.

Zusätzlich appelliert Steam an die Nutzer, selbst auf den eigenen Verbrauch zu achten. Mit den Drosselungs- und Planungsfunktionen der Plattform könne jeder Nutzer auf seinen Traffic achten.

Steam empfiehlt dabei folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • Zeitfenster für automatische Updates festlegen, sodass Steam nicht in kritischen Momenten ein Spiel aktualisiert.

  • Die automatischen Updates selten gespielter Spiele deaktivieren.

  • Die eigene Verbindungsgeschwindigkeit zu Steam drosseln, um die Auslastung auf das Netz zu reduzieren.

  • Selten gespielte Spiele von einer SSD- auf eine HDD-Festplatte verschieben. Dadurch müsst ihr es nicht deinstallieren, und später erneut herunterladen.

In Italien ist der Datenverkehr durch die Corona-Krise um etwa 70 Prozent angestiegen. Schuld waren vor allem Onlinespiele wie Fortnite und Call of Duty. In Deutschland behauptet die Telekom für einen Anstieg der Internetnutzung gut vorbereitet zu sein.

Könnt ihr Multiplayer-Maps anhand von Bildern erraten?

Neben Steam haben auch Sony, YouTube, Netflix und Disney Plus ihre Wiedergabequalität sowie ihre Download-Geschwindigkeiten gedrosselt. Die Spieleplattform plant in der Zukunft weitere Maßnahmen zu ergreifen. Wie wollt ihr euren Datenverkehr reduzieren? Schreibt es uns in die Kommentare.

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