Der Papa mit dem Mana-Balken: Trailer zur Papst-Simulation zeigt, "wat-die-kan(n)"

von Martin Schwarz (Montag, 20.04.2020 - 15:21 Uhr)

Habt ihr euch jemals gewünscht, in die Rolle des Papstes zu schlüpfen? Mit dem Pope Simulator bekommt ihr die Chance dazu. Die Entwickler versprechen euch ein realistisches Erleben des Papsttums.

Im Pope Simulator winkt ihr als Oberhaupt der katholischen Kirche den Gläubigen zu.Im Pope Simulator winkt ihr als Oberhaupt der katholischen Kirche den Gläubigen zu.

Pope Simulator: Urbi et Orbi

Messen halten, die Massen segnen, im Papamobil durch die Gegend fahren, dazu noch das coole Outfit – was kann es Schöneres geben als Papst zu sein? Mit dem Pope Simulator von Ultimate Games wird euer Traum vom Pontifikat Wirklichkeit.

Das Spiel beginnt am Konklaventag, an dem das Kardinalskollegium einen neuen Papst wählt. Dieses Mal seid ihr der Glückliche. Ihr beginnt eure Zeit als der Vertreter Christi auf Erden mit der Wahl eines Wappens. Diese Entscheidung sollte mit Bedacht getroffen werden, da sie sich auf den Verlauf eures Papsttums auswirkt. Ist dies vollbracht, beginnt ihr, den Lauf der Welt zu beeinflussen. Dies gelingt euch mit der Soft Power. Hierbei handelt es sich um eine Form von Machtausübung durch die Beeinflussung von politischen Akteuren, ohne dass dazu wirtschaftliche Anreize oder militärische Bedrohungen eingesetzt werden. Ihr organisiert Pilgerfahrten, tretet für den Weltfrieden ein, schlichtet Konflikte und übt auf andere Arten den Einfluss des Vatikans strategisch aus.

Mateusz Zawadzki, der CEO von Ultimate Games, sagt zur Idee des Spiels:

„Der Papst hat keine militärische oder ökonomische Kraft hinter sich, aber er hat andere Möglichkeiten die Welt zu beeinflussen. Unsere Idee geht unter anderem von der Möglichkeit aus, die sogenannte Soft Power zu nutzen und mit dieser das Schicksal der Welt zu lenken und in die internationale Politik eingreifen zu können. All das soll natürlich nach der Vision des Spielers geschehen.“

Wenn ihr im Spiel eurem Tagewerk als Papst nachkommt, fühlt ihr euch vielleicht ein bisschen wie ein Zauberer. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass ihr über spezielle Fähigkeiten verfügt, die sich im Verlauf des Spiels weiterentwickeln. Um diese Fähigkeiten einzusetzen, bedient ihr euch außerdem aus einer Art Mana-Pool – dem Glauben – der sich durch Gebete füllt. Ihr könnt die Stärke eures Glaubens mit den Massen teilen oder ihr nutzt ihn, um verschiedene Einheiten eurer Gefolgschaft zu segnen. Allerdings solltet ihr vorsichtig damit sein, wie ihr mit eurem Glauben umgeht, denn auf der Steam-Seite des Pope Simulators steht geschrieben: „Jede Entscheidung, sich in das Schicksal der Welt einzumischen, hat einen Preis. Mit jeder Tat stärkst du den Glauben der anderen, aber schwächst dich selbst.“

Vielleicht erinnert euch der Pope Simulator an I Am Jesus Christ, ein „First Person“-Spiel von PlayWay SA, in dem ihr als Jesus Christus unterwegs seid, predigt und Wunder geschehen lasst. Die Ähnlichkeit zwischen dem Pope Simulator und I Am Jesus Christ ist kein Zufall. Wie auf der Website von Ultimate Games steht, ist PlayWay SA seit 2016 ein bedeutender Investor des Unternehmens.

Der Pope Simulator hört sich zu Beginn vielleicht nach einem etwas ungewöhnlichen Spiel an. Könnte für den ein oder anderen aber durchaus einen Blick wert sein. Gebt ihr dem Spiel eine Chance oder zockt ihr lieber eine Runde Diablo? Schreibt es gerne in die Kommentare.

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