Nintendo-Leak verrät, warum die Switch Freundescodes statt Nutzernamen verwendet

von Martin Hartmann (Mittwoch, 06.05.2020 - 07:30 Uhr)

Sowohl auf der PS4, als auch auf der Xbox One benötigt ihr einen Nutzernamen, wenn ihr euch mit einem Freund verbinden wollt. Einzig die Nintendo Switch setzt weiterhin auf 12-stellige Freundescodes. Ein Leak soll nun den Ursprung dahinter erklären.

Nintendo verfolgt mit den 12-stelligen Codes auf der Switch einen Plan.Nintendo verfolgt mit den 12-stelligen Codes auf der Switch einen Plan.

Darum benutzt die Switch immer noch keine Nutzernamen

Wer sich auf der Nintendo Switch mit seinen Freunden verbinden will, muss dafür zuerst einen zufällig generierten 12-stelligen Code eingeben. Warum benutzt der japanische Spielehersteller nicht einfach Nutzernamen, so wie die direkte Konkurrenz, und so ziemlich jeder andere Online-Service?

Ein Leak bei Nintendo verrät nun die Design-Philosophie hinter den Codes. Gehackt wurde dabei wohl ein Unternehmen, dass mit Nintendo zusammenarbeitet. Unter den Informationen war auch eine PowerPoint Präsentation über die Wii, die ebenfalls Freundescodes verwendet.

Die Online-Funktionen der Wii folgen demnach drei Prinzipien: Sie sollen kostenlos, komfortabel und einfach sein. Wie auf einer Hausparty bei einem Freund, soll der Nutzer sich, dank der angenehmen Atmosphäre, sofort mit seinen Mitspielern anfreunden können.

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Bei der Wahl eines Nutzernamens, gäbe es eine große Wahrscheinlichkeit, dass der gewünschte Name bereits verwendet wird. Zudem sei es möglich, den Namen einer anderen Person zu erraten. So könne ein Spieler mit einem einfachen Nutzernamen viele Anfragen bekommen, die er gar nicht wollte. Beide Fälle sind in Nintendos Augen weder einfach, noch komfortabel. Stattdessen haben man sich für die Freundescodes entschieden.

Auch wenn die Informationen sich auf die Wii, und nicht auf die Switch beziehen, scheint sich an Nintendos Prinzipien nichts geändert zu haben. Es ist allerdings fraglich, dass es so viel einfacher sein soll, jedes Mal einen 12-stelligen Code eingeben zu müssen.

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Der Leak verrät uns, dass Nintendo mit den langen Codes einen Plan verfolgt. Auch auf der Switch hält der japanische Spielehersteller weiter an seinen Prinzipien fest. Was haltet ihr von den Freundescodes? Würdet ihr lieber einen Nutzernamen wählen können? Schreibt es uns in die Kommentare.

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