The Culling-Shitstorm: Entwickler rudert zurück

von Martin Hartmann (Mittwoch, 20.05.2020 - 14:39 Uhr)

Nachdem die Rückkehr von The Culling einen Shitstorm ausgelöst hat, meldet sich der Entwickler des Battle Royals nun noch einmal zu Wort. Das Problem sieht er in der Kommunikation mit den Fans und nicht im kontroversen Bezahlmodell.

Entwickler von The Culling erklärt Entscheidung für Pay-to-PlayEntwickler von The Culling erklärt Entscheidung für Pay-to-Play

Update vom 20.05.2020 - 14:39 Uhr

Entwickler von The Culling reagiert auf Shitstorm

Das Battle Royal The Culling wollte mit einem besonders unbeliebten Bezahlmodell zurückkehren. Nach nur einer kostenlosen Runde am Tag, sollten die Spieler für jedes weitere Match bezahlen. Der darauf folgende Shitstorm, zwang die Entwickler, ihre Entscheidung zu erklären.

Die Anzahl der kostenlosen Runden wurde inzwischen auf zehn angehoben. Josh Van Veld vom Entwicklerstudio Xaviant erklärt gegenüber PC Gamer, dass er es bereut, die Rückkehr auf diese Weise angekündigt zu haben:

„Aus jetziger Sicht, war es klar, dass wir so nicht viele Spieler gewinnen würden. Aber man darf nicht vergessen, dass wir Angst hatten, dass jeder zurückkehrt, unsere Server überlastet, uns jede Menge Geld kostet und selbst nichts ausgibt. Deshalb hatten wir Angst diesen Schritt zu machen.“

Genau das sei das letzte Mal passiert, als Xaviant The Culling mit einem Free-to-Play-Model zurückbringen wollte. Die Miktrotransaktionen allein hätten nicht genug Gewinn eingebracht und das Spiel wurde abgeschaltet.

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Bei dem Relaunch habe man nicht damit gerechnet, dass jemand jeden Tag in das Battel Royal zurückkehren wollte. Stattdessen sei geplant gewesen, dass Spieler in regelmäßigen Abständen auftauchen, einige Runden spielen und dafür Geld ausgeben.

Auch wenn er prinzipiell an dem Bezahlmodell festhält, hätte Van Feld es aus heutiger Sicht gerne anders kommuniziert. Wer das Spiel mag, könne es mit dem Kauf der Rundentoken unterstützen. Diese Entscheidung könne jeder Spieler immer wieder neu treffen. Wer genug habe, müsse nie wieder auch nur einen Cent ausgeben. So sei es gegenwärtiger und leichter zu verstehen.

Originalmeldung vom 14.05.2020 - 12:24 Uhr

The Culling setzt auf kontroverses Bezahlmodell

Spiele wie Call of Duty: Warzone und Fortnite beweisen, dass mit einem Battle Royale Geld gemacht werden kann. Auch The Culling versucht nun die Rückkehr aus dem Grab. Statt jedoch auf ein Free-to-Play Modell zu setzen, versucht es das Spiel lieber mit Pay-to-Play.

In einem Blogpost erklärt der Entwickler Xaviant sein fragwürdiges Bezahlmodell. Seit das Spiel im Mai letzten Jahres abgeschaltet wurde, habe man hart an einer Rückkehr gearbeitet. Die Finanzierung des Spiels habe jedoch Probleme bereitet.

Wofür sich die Entwickler letztendlich entschieden haben, macht die Fans fassungslos. Wer mehr als eine Runde am Tag spielen will, muss zum Geldbeutel greifen:

3 Runden: 0,99 Dollar

10 Runden: 2,99 Dollar

20 Runden: 4,99 Dollar

7 Tage Pass: 1,99 Dollar

30-Tage Pass: 5,99 Dollar

Das Spiel selbst ist außerdem nicht kostenlos, sondern muss für sechs Dollar gekauft werden. Gewinnt ihr ein Match, bekommt ihr immerhin eine weitere Runde geschenkt.

Die Fans sind von dem Bezahlmodell nicht begeistert

Die Fans sind alles andere als glücklich mit dieser Wiederbelebung von The Culling. Sowohl der Announcement Trailer auf YouTube, als auch die Erklärung von Xaviant werden mit Dislikes überschüttet.

Es ist nicht das erste Mal, dass Xaviant durch seine unpopulären Entscheidungen auffällt. Während des ersten Lebenszyklus von The Culling begann der Entwickler bereits eine unfertige Version von The Culling 2 zu verkaufen. Als das Sequel scheiterte, wurde das Spiel Free-to-Play und setze auf Mikrotransaktionen. Im Mai vergangenen Jahres wurde dem Battle Royale vorerst der Stecker gezogen.

Erratet ihr, worüber diese Gamer gerade meckern?

The Culling setzt für sein Comeback auf ein äußerst fragwürdiges Bezahlmodell. Pro Tag gibt es nur ein einziges kostenloses Match. Was haltet ihr von der kontroversen Rückkehr? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

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