Red Dead Online: Ku Klux Klan greift an, Rockstar schreitet ein

von Michael Sonntag (Mittwoch, 17.06.2020 - 15:57 Uhr)

Die Bewegung "Black Lives Matter" und die rassistischen Gegenreaktionen werden zurzeit nicht nur im öffentlichen Leben, sondern auch in Videospielen wie Red Dead Online ausgetragen. So berichten viele Spieler, dass sie tagelang von "Ku Klux Klan"-Anhängern terrorisiert wurden. Entwickler Rockstar hat schnell reagiert und den rassistischen Hack in Red Dead Online sofort gestoppt.

Normalerweise tauchen die "Ku Klux Klan"-NPCs nur im Singleplayer von Red Dead Redemption 2 auf. Modder fügten sie zusätzlich in Red Dead Online ein, um andere Spieler zu terrorisieren.Normalerweise tauchen die "Ku Klux Klan"-NPCs nur im Singleplayer von Red Dead Redemption 2 auf. Modder fügten sie zusätzlich in Red Dead Online ein, um andere Spieler zu terrorisieren.

Red Dead Online: Modder terrorisieren Spieler mit Ku Klux Klan

Wie Polygon berichtet, wurde Red Dead Online in den letzten Tagen von rassistischen Moddern heimgesucht. Die Spieler bedienten sich der "Ku Klux Klan"-NPC-Modelle aus dem Singleplayer von Red Dead Redemption 2 und schleusten diese in den Multiplayer, damit sie andere Mitspieler terrorisieren. Zudem überfluteten die Modder den Chat in Red Dead Online mit rassistischen Aussagen und Parolen.

Zeugen und Opfer dieser Attacken posteten Screenshots auf Twitter und anderen "Social Media"-Plattformen und riefen Entwickler Rockstar dazu auf, die rassistischen Hacks schnell zu beenden. Reddit-User Brilliant_Duck berichtete beispielsweise, dass Modder ihn mit "Ku Klux Klan"-NPC zustellten, „weil mein Charakter Asiate ist“, wie er sagt. Laut Twitter-User Ken Chang verdeutlicht diese Situation umso mehr, dass Entwickler Rockstar noch stärker gegen Hacker in Red Dead Online vorgehen sollte.

Rockstar Games, ich weiß, dass ihr euch in diesem Spiel nicht besonders für Hacker interessiert, aber angesichts der aktuellen Situation in den USA möchtet ihr vielleicht etwas unternehmen? PS, ich habe (die NPCs) im Spiel erschossen, kann es einfach nicht aushalten. Schlechter Humor!“

Entwickler Rockstar reagierte schnell. Wie Polygon berichtet, wurde ihnen von einem Mitarbeiter versichert, dass der "Ku Klux Klan"-NPC nun nicht mehr in Red Dead Online integriert werden kann. Ein ausführlicheres Statement bleibt noch aus.

Während einige Modder Red Dead Online als Plattform für ihren Rassismus nutzen, unterstützen viele Spieler die "Black Lives Matter"-Bewegung. So berichteten wir, dass kürzlich eine große Demonstration in NBA 2K20 veranstaltet wurde.

Wie die sich die Situation um Red Dead Online und sein Hackerproblem allgemein weiterentwickeln wird, bleibt abzuwarten. Die schnelle Reaktion seitens Entwickler Rockstar setzte zumindest ein positives Zeichen für die Spieler. Wie steht ihr zu der Geschichte? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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