Diablo 4: Neue Infos zur Story, zum Online-Modus und zur offenen Welt

von Sören Wetterau (Montag, 29.06.2020 - 11:54 Uhr)

Die Entwicklung von Diablo 4 schreitet voran. In einem Quartalsbericht gewährt Blizzard einen neuen Einblick und spricht über die Story, die offene Welt und wieso es sich nicht wie ein MMO anfühlen soll.

In Diablo 4 wird die Geschichte auch mithilfe von schicken Zwischensequenzen erzählt.In Diablo 4 wird die Geschichte auch mithilfe von schicken Zwischensequenzen erzählt.

Im Rahmen eines sehr ausführlichen Blog-Eintrags hat sich Blizzard nach mehreren Wochen Funkstille wieder zu Diablo 4 geäußert. Um eines vorweg zu nehmen: Einen Release-Termin nennt das Unternehmen noch nicht. Stattdessen geht es in erster Linie darum, wie die Entwickler in Diablo 4 ihre Geschichte erzählen wollen und wie die offene Welt das Spiel beeinflusst.

Diablo 4: Die Präsentation der Story

Seit der Ankündigung hat Blizzard noch nicht allzu viel über die Geschichte von Diablo 4 verraten. Bekannt ist nur, dass ihr es mit der dämonischen Lilith, der Tochter von Mephisto, aufnehmen müsst. Den Weg dorthin wollen die Entwickler dieses Mal im Gegensatz zu Diablo 3 um einiges moderner präsentieren.

Während im Vorgänger weite Teile der Geschichte lediglich mithilfe von Textfenstern erzählt wurden, sollen die Begegnungen in Diablo 4 komplexer und detaillierter ausfallen. Bei weniger wichtigen Gesprächen bleibt die Kamera zwar in der Iso-Perspektive, aber sie wird näher an die Charaktere herangeführt, so dass ihr das Gespräch aus größerer Nähe verfolgen könnt. Sollte es sich um einen wichtigen Dialog drehen, bleibt zwar die Kameraführung unverändert, dafür aber kommen manuell angefertigte Animationen und Bewegungsmuster zum Einsatz.

Die wichtigsten Momente der Geschichte werden in Diablo 4 mithilfe von Echtzeit-Zwischensequenzen präsentiert. In denen übernimmt das Spiel die komplette Kameraführung und Erzählweise, während euer Charakter dennoch mit seiner aktuellen Ausrüstung präsentiert wird.

Die offene Welt von Diablo 4

Eine der größten Neuerungen von Diablo 4 ist die offene Spielwelt, die ihr frei bereisen könnt und die mit zahlreichen Aktivitäten gefüllt werden soll. Abseits der Haupthandlungsstränge könnt ihr euch mit Nebenaufträgen, Welt-PvP, Crafting und Weltereignissen vergnügen. Letztere beinhalten Events, bei denen ihr mit mehreren anderen Spielern einen bestimmten Weltenboss erledigen könnt. Dafür, so heißt es von Blizzard, müsst ihr nicht zwingend in einer Gruppe unterwegs sein. Den Ereignissen könnt ihr ebenso als Einzelspieler beitreten.

Intern sollen jedoch die Camps das beliebteste neue Feature der offenen Welt sein. Dabei handelt es sich um versteckte Orte in der offenen Welt, die ihr beim Erkunden entdecken könnt. Jedes Camp erzählt seine eigene Geschichte: So soll es etwa einen Außenposten geben, dessen Bewohner durch einen Fluch zu Salzsäulen erstarrt sind.

Schafft ihr es das jeweilige Camp vom Bösen zu säubern, siedeln sich dort anschließend neue NPCs und Händler an. Fortan gilt das Camp außerdem als eigener Wegpunkt.

Multiplayer ja, aber kein MMO

Schon seit der Ankündigung ist bekannt: Diablo 4 wird nur online spielbar sein. Denn in der offenen Spielwelt könnt ihr hin und wieder auf andere Spieler treffen, während Dungeons und Story-Instanzen weiterhin privat bleiben. Für das Team, so Game Director Luis Barriga, sei es besonders schwierig gewesen, die Balance zwischen Multiplayer-Aspekten und der Spielatmosphäre zu finden. Diablo 4 soll sich schlussendlich nämlich nicht wie ein Online-Rollenspiel anfühlen.

Aus diesem Grund werdet ihr in Städten, sofern ihr den Story-Strang abgeschlossen habt, öfters nahtlos auf andere Spieler treffen, während ihr in der offenen Spielwelt zumeist auf euch allein gestellt seid. Die Ausnahme bilden hier die bereits erwähnten Weltereignisse.

In welche Gaming-Welt gehört ihr?

Schlussendlich soll die Entwicklung von Diablo 4 trotz der ungewöhnlichen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie gut voranschreiten. Zu einem möglichen Releasetermin schweigt Blizzard allerdings weiterhin und lässt sich partout nicht in die Karten schauen.

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