Sony schreibt Rekordzahlen - dank DLCs und Mikrotransaktionen

von Gregor Elsholz (Donnerstag, 06.08.2020 - 10:30 Uhr)

Sonys Gaming-Sparte hat im ersten Quartal von 2020 Rekordgewinne verzeichnet. Ein Blick auf die Zahlen offenbart überraschende Informationen über das PlayStation-Geschäftsmodell.

Sony verzeichnet Rekordgewinne.Sony verzeichnet Rekordgewinne.

Sonys Finanzbericht für das erste Quartal von 2020 zeigt, dass die Gaming-Sparte und damit die Marke PlayStation so populär wie nie zuvor ist. PS4-Konsolen, Spiele in physischer als auch digitaler Form und "PS Plus"-Abonnements haben reichlich Geld in die Kassen gespült und für Rekordeinnahmen in Höhe von 5,6 Milliarden US-Dollar – was einem Profit von 1,15 Milliarden US-Dollar entspricht. Mit Abstand die größte Einnahmequelle war dabei die Kategorie "Add On Content", in der unter anderem DLCs und Mikrotransaktionen zusammengefasst werden.

Hier kommmt ihr direkt in den PlayStation-Store:

DLCs und Mikrotransaktionen so wichtig wie nie zuvor

Der Finanzbericht von Sonys Gaming-Sparte zeigt deutlich auf, dass die größten Gewinne für das Unternehmen innerhalb des PlayStation-Stores zu finden sind. Dank des untenstehenden Tweets von Industrie-Insider Daniel Ahmad könnt ihr die Einnahmen des Quartals in einem hübschen Diagramm bewundern. Dabei fällt auf dass der Verkauf von physischen Spiele nur noch 6 % der Einnahmen ausmacht. Auch Konsolenverkäufe haben einen verhältnismäßig kleinen Anteil und stellen mit 0,52 Milliarden US-Dollar gerade einmal 9 % der Einnahmen dar.

Der größte Teil der Einnahmen mit insgesamt 41 %, was 2,29 Milliarden US-Dollar entspricht, wird unter "Add on Content/ MTX / DLC" zusammengefasst. MTX ist dabei die gebräuchliche Abkürzung für Mikrotransaktionen.

Digitale Käufe unverzichtbar für PlayStation

Neben dem "Add on"-Content geht aus dem Bericht hervor, dass digitale Software mit 24 % beziehungsweise 1,37 Milliarden US-Dollar den zweitgrößten Posten darstellt. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass Sony über den digitalen PlayStation-Store und Ingame-Käufe stolze 65 Prozent der Einnahmen verzeichnet. Darunter fallen komplette Spiele, DLCs, Ingame-Währungen und andere Artikel wie zum Beispiel bestimmte Skins oder Kartenpackungen bei FIFA. Sony erhält schließlich bei solchen Mikrotransaktionen auf ihrer Plattform jeweils 30 Prozent des Kaufpreises.

Kein Wunder also, dass Sony mit der PS5 nun noch mehr auf digitale Verkäufe setzt: Bei der "All Digital"-Variante der PS5 werden sämtliche Spielkäufe nur noch über den PlayStation-Store möglich sein.

Wie gut kennt ihr euch mit Sonys Konsolen aus? Macht hier den PlayStation-Test!

Haben euch diese Zahlen überrascht? Glaubt ihr, dass Sony mit der PlayStation 5 den Profit im digitalen Bereich noch weiter steigern kann? Besucht uns auf unserer Facebook-Seite und sagt uns eure Meinung dort im Kommentar-Bereich!

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