Stadia-Entwickler macht sich so unbeliebt, dass selbst Google genug hat

von Martin Hartmann (Freitag, 23.10.2020 - 14:01 Uhr)

Der Tweet eines "Google Stadia"-Entwickler sorgt für Ärger. Bildquelle: Getty Images/ ljubaphotoDer Tweet eines "Google Stadia"-Entwickler sorgt für Ärger. Bildquelle: Getty Images/ ljubaphoto

Google wollte mit Stadia eigentlich die Gaming-Welt revolutionieren. Stattdessen wird der Dienst seit dem Start im November letzten Jahres von Pannen und Skandalen verfolgt. Jetzt sorgt der Tweet eines Entwicklers dafür, dass sich sogar der Mutterkonzern selbst distanziert.

"Google Stadia"-Entwickler löst Shitstorm aus

Der Tweet eines "Google Stadia"-Entwicklers sorgt auf Twitter für Furore. Creative Director der Typhoon Studios Alex Hutchinson fordert dort, dass Streamer auf YouTube und Twitch einen Teil ihrer Gewinne an die Studios und Publisher zahlen sollten.

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Twitch hatte zuvor damit begonnen, Streamer dazu aufzufordern ihre Videos zu löschen, in denen nicht lizenzierte Musik verwendet wird. Laut Hutchinson sei eine ähnliche Regelung auch für Videospiele sinnvoll.

Immerhin würden die Streamer durch die Spiele Gewinn machen. Er vergleicht den einfachen Kauf des Spiels mit dem Erwerb eines Films. Nur weil ein Käufer das Produkt besitzt, darf er kein Geld dafür verlangen, um es anderen zu zeigen.

Was hält die Twitter-Community von den Forderungen?

Viele Nutzer in den Kommentaren widersprechen Hutchinson entschieden. Streamer würden schließlich für das Spiel werben und die Erfahrung durch ihre Person erweitern. Vor allem kleinere Entwickler seien häufig darauf angewiesen, dass ihre Werke auf YouTube und Twitch vorgestellt werden.

Auch der Videospieljournalist Jason Schreier hält nichts von den Forderungen. Die zusätzlichen Gebühren würden ohnehin nur in die Taschen der reichen Anzugträger fließen. Die tatsächlichen Entwickler hätten nichts davon.

Google distanziert sich von Entwickler

Auch Google selbst, distanziert sich von Hutchinsons Aussagen. Wie Kotaku berichtet, heißt es in einem Statement, dass der Entwickler nicht für Stadia, YouTube oder Google spricht. Ryan Wyatt von YouTube Gaming twitterte außerdem, dass zwischen Entwicklern und Streamern eine "wundervolle symbiotische Beziehung" bestehe, die beiden Parteien nutzt.

Erratet ihr, worüber diese Gamer gerade meckern?

Die Aussagen eines Entwicklers bei Google Stadia haben einen Shitstorm auf Twitter ausgelöst. Sogar der Datenkrake selbst musste sich distanzieren. Was haltet ihr von den Forderungen? Besucht gerne unsere Facebook-Seite und schreibt es uns dort in die Kommentare.

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