Pokémon mal anders: So lustig sähen sie wortwörtlich genommen aus

von Nathan Navrotzki (Dienstag, 17.11.2020 - 13:11 Uhr)

Das Pokémon Karpador ist magischer als ihr denkt. Ein Fan zeigt euch, wieso.Das Pokémon Karpador ist magischer als ihr denkt. Ein Fan zeigt euch, wieso.

In den letzten Jahren ernten Pokémon immer öfter Kritik für ihre Designs. Fans wünschen sich kreative Monster, die nicht auf Haushaltsgegenständen und Süßigkeiten basieren zurück. Nun hat es sich ein Fan zur Aufgabe gemacht altbekannte Taschenmonster neu zu interpretieren – anhand ihrer Namen.

Pokémon trifft auf Doom: So könnten die Monster auch aussehen

Künstler und Pokémon-Fan Kaltzer beginnt auf Reddit ein neues Projekt, für welches er alle paar Tage ein neues Pokémon abbildet. Der Clou? Sie sehen nicht so aus wie ihr sie in Erinnerung habt, sondern so, als würden ihre englischen Namen wortwörtlich genommen werden. Bei den Namensgebungen mancher Taschenmonster kommen da ein paar wirklich witzige Bilder bei raus.

Der Name „Miltank“, welcher im Englischen derselbe ist wie im Deutschen, setzt sich zusammen aus den Worten „milk“ (Milch) und „tank“ (Panzer). Darum hat der Künstler das Kuh-Pokémon natürlich kurzerhand in einen Panzer umfunktioniert, der Milch schießt:

Für das nächste Pokémon wurde die Bedeutung des Namens ein wenig umgedeutet. Hundemon, das aggressive Hunde-Pokémon vom Typ Unlicht / Feuer, trägt im Englischen nämlich den unheilvollen Namen „Houndoom“ – wobei der erste Teil für „Jagdhund“ und das „doom“ für „Untergang“ steht. Kaltzer interpretiert das gefährliche Monster deswegen als eine Art Dachs, die nämlich oft für die Jagd eingesetzt wurden, und verbindet dies mit dem Spiel Doom. Dadurch entsteht dann ein kleiner Dachshund in Rüstung des Doomguys:

Smettbo hat in der englischen Lokalisierung ebenfalls einen recht merkwürdigen Namen: Butterfree. In welche Richtung die Interpretation des Künstlers da geht, könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken:

Durch die nächste Zeichnung wird eines der schwächsten Pokémon zu einem der mächtigsten. Zumindest in der Welt von Harry Potter. Karpador heißt im Englischen nämlich bekanntermaßen Magikarp, was eine Zusammensetzung aus den Worten für „magic“ (Magie) und „carp“ (Karpfen) zu sein scheint:

Und zu guter Letzt haben wir noch ein Starter-Pokémons der ersten Generation für euch. „Bulbasaur“ ist nämlich Bisasams englischer Name und er heißt so viel wie „Pflanzenzwiebel“ und das „saur“ steht natürlich für „Saurier“. Für das folgende Bild wurde der erste Teil jedoch etwas uminterpretiert und es wurde die bekanntere Bedeutung für „bulb“ genommen – also „Glühbirne“:

Auf seinem Reddit-Profil lädt der Künstler alle paar Tage ein neues Bild hoch. Auch alle anderen bisherigen Zeichnungen findet ihr dort.

Welches Pokémon seid ihr?

Welche Neuinterpretation gefällt euch persönlich am besten? Habt ihr noch eigene Ideen dafür wie man Pokémon anhand ihrer Namen eigentlich aussehen müssten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare bei Facebook.

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