Grand Theft Auto 5

Politiker will GTA verbieten: Spieler können über den Grund nur lachen

von Nathan Navrotzki (Mittwoch, 24.02.2021 - 12:41 Uhr)

Ein US-Politiker sagt GTA den Kampf an. Bildquelle: Getty Images / peterschreiber.mediaEin US-Politiker sagt GTA den Kampf an. Bildquelle: Getty Images / peterschreiber.media

Ein US-amerikanischer Politiker setzt sich große Ziele: GTA und ähnliche Spiele sollen gänzlich von der Bildfläche verschwinden. Der Grund dafür ist genauso absurd wie haltlos, soll aber angeblich der Allgemeinheit zugute kommen.

Warum soll GTA verboten werden?

GTA und andere Erwachsenen-Spiele fallen seit Anbeginn ihrer Existenz immer wieder in die Kritik besorgter Nicht-Spieler. Vor allem Politiker greifen da gerne mal zum Argument, dass Videospiele die Gewaltbereitschaft fordern. Dazu gehört anscheinend auch Marcus Evans Jr., ein demokratischer Politiker aus den USA.

Dieser möchte nun GTA und ähnlich brutale Spiele komplett verbieten. Der Grund? Autodiebstähle. In Chicago sei die Zahl der Autoentführungen in letzter Zeit immens gestiegen. Evans Jr. sieht da einen klaren Zusammenhang mit der steigenden Popularität von Videospielen. Games ab 18 sollen bald, wenn es nach ihm ginge, gar nicht mehr verkauft werden.

Wie will er das GTA-Verbot durchsetzen?

Evans Jr. beruft sich dabei auf ein Gesetz, welches 2021 in Kraft getreten ist. In diesem wurde festgehalten, dass der Verkauf von Ü18-Spielen an Minderjährige nicht gestattet sei. Bei einer Verletzung Verbots, droht den Verkäufern eine saftige 1.000 US-Dollar Strafe. Nun möchte der Politiker das Gesetz ausweiten: Niemand soll diese Spiele mehr kaufen dürfen.

Auch die Definition dafür, was ein gewaltbereites Spiel ist, soll angepasst werden:

„ Als gewalttätige Videospiele gelten diejenigen Spiele, welche es dem Nutzer erlauben die Kontrolle über einen Charakter zu übernehmen, der im Videospiel dazu ermutigt wird anderen Menschen oder Tieren gegenüber gewalttätig zu werden, indem er sie entweder tötet oder ihnen anderweitig physischen oder psyschichen Schaden zufügt.“

Das hieße also: Kein GTA, Call of Duty oder sogar The Last of Us mehr für Spieler in Chicago.

Ob der neue Gesetztesentwurf durchkommt, ist noch nicht sicher. Andere Politiker müssen dem erst noch stattgeben oder ihn ablehnen.

Bevor es Videospiele gab, gab es anscheinend auch keine Raubüberfälle - so zumindest die Logik eines Politikers in Chicago. Für den Verkauf von brutalen Spielen wie GTA sollen in Zukunft Strafen in Höhe von 1.000 US Dollar fällig werden. Selbst wenn die Käufer erwachsen sind. Was ist eure Meinung dazu? Schreibt es und auf Facebook in die Kommentare.

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