Diablo 2

Diablo-2-Remaster: Spieler verschaffen sich Zugang zu gesperrten Inhalten

von Tobias Glombik (Donnerstag, 15.04.2021 - 13:14 Uhr)

Alpha-Spieler bekommen Zugriff auf blockierte Spieleinhalte. Bild: Blizzard / Getty Images – Aaro Amat
Alpha-Spieler bekommen Zugriff auf blockierte Spieleinhalte. Bild: Blizzard / Getty Images – Aaro Amat

Seit vergangenem Wochenende können ausgewählte Zocker die langerwartete Resurrected Version von Diablo 2 anspielen. Einige von Ihnen behalfen sich dabei einem Trick und konnten so abseits der vorgesehenen Pfade wandern. Was dahinter steckt, erfahrt ihr bei uns.

Diablo 2 in neuem Gewand

Während Fans gespannt auf den Release von Diablo 4 warten, gibt es ein Wiedersehen mit einem bekannten Genre-Vorreiter aus dem Jahr 2000. Ganz klar: Die Rede ist von Diablo 2: Resurrected. Das soll noch dieses Jahr als Remaster erscheinen und die Story rund um „Tristram“ und den „Dunklen Wanderer“ in neuer Pracht erscheinen lassen. Erste Eindrücke davon konnten sich ausgewählte Spieler am Wochenende machen.

Fans nutzen „Hero-Editor“ in Diablo 2 Alpha

Da das Hack‘n Slay weiterhin auf dem sogenannten „Legacy-Code“ basiert, kamen Modder auf die Idee, klassische Mods wie den bekannten „Hero-Editor“ zu nutzen. Mit diesem Trick ist es möglich, die drei der sieben zugänglichen Klassen auszutauschen. So erhielten diese Spieler Zugriff auf Klassen, wie beispielsweise den Nekromanten, der in diesem Entwicklungsstadium wohl noch nicht für den Live-Betrieb vorgesehen war.

Dennoch bekamen Fans einige bekannte Zauber, wie die Flüche des Nekromanten und sogar Beschwörungen mit verbesserten Spezialeffekten und Beleuchtungen zu sehen. Im Laufe des Testwochenendes tauchten ebenfalls Videos und Informationen zum Paladin, dem Assassinen und dem Druiden im Internet auf – den drei anderen gesperrten Charakterklassen.

Die Fähigkeiten des Nekromanten in neuer Grafikpracht:

Diablo 2: Resurrected – Spieler haben die Wahl

Wie viele Spieler sich in der finalen Version entscheiden, Einzelspieler-Charaktere aus dem Originalspiel zu importieren, wird sich zeigen. Mit der Entscheidung von Blizzard und Vicarious Visions, das Spiel nicht von Grund auf neu zu konzipieren und weiter auf besagten Legacy-Code zu vertrauen, bleibt die Option zunächst offen, den eigenen Lieblings-Barbaren weiterzuspielen. Spielverbesserungen, wie die neue Benutzeroberfläche, eine geteilte Beutetruhe und Battle.net-Support sprechen dagegen.

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Solltet ihr nicht zu den glücklichen gehören, die bereits für die erste Testphase ausgewählt wurden, könnt ihr euch dennoch weiterhin anmelden. Mit ein wenig Glück seid ihr schon demnächst dabei und schwingt euer Schwert gegen die Schergen aus der Hölle. Wir drücken die Daumen.

Diablo 2: Resurrected erscheint für PC, PS4, PS5, Xbox und die Nintendo Switch.

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