Videospielkultur

Videospielsucht: Studie will zeigen, wie man aussieht, wenn man das ganze Leben nur zockt

von Martin Schwarz (Mittwoch, 23.06.2021 - 12:16 Uhr)

Viele von euch kennen aus der Kindheit bestimmt noch die Drohung der Eltern: „Wenn du zu lange vor dem Bildschirm sitzt, bekommst du viereckige Augen.“ Natürlich handelte es sich dabei nur um leere Worte. Nun wollen Forscher durch eine Studie belegt haben, wie sich eine langjährige Videospielsucht wirklich auf den menschlichen Körper auswirken kann.

Eine Studie zeigt, wie sich 20 Jahre Videospielsucht auf den menschlichen Körper auswirken können.
Eine Studie zeigt, wie sich 20 Jahre Videospielsucht auf den menschlichen Körper auswirken können.

Videospielkultur: Michael, are you okay?

Videospiele können ein wunderbares Hobby sein. Sie entführen euch in fremde Welten und lassen euch Abenteuer erleben, von denen ihr nie zu träumen gewagt hättet. Doch auch wenn sie eine bunte Pause von der oftmals grauen Realität bieten, können sie kein Ersatz für diese sein. Trotzdem sind viele Menschen süchtig nach Videospielen oder können es noch werden. Eine Videospielsucht kann nicht nur das soziale Leben der Betroffenen gefährden, sondern auch ihre Gesundheit und, wie eine Studie von OnlineCasino.ca zeigt, auch ihr Erscheinungsbild.

Die für die Studie Verantwortlichen versuchen darzustellen, wie Videospielsüchtige in 20 Jahren aussehen könnten. Diese äußerlichen Veränderungen würden sich ergeben, auch wenn die Betroffenen nur einige der negativen Lifestyle-Gewohnheiten beibehalten, die mit einer solchen Sucht in Zusammenhang gebracht werden. Anhand von Rechercheergebnissen seriöser Organisationen wie dem National Health Service, der Weltgesundheitsorganisation und National Geographic, verbildlichten die Studienersteller mit der Hilfe von Animatoren ihre Ergebnisse. Was dabei herauskam, nennen sie „Michael, der zukünftige Gamer aus dem Jahr 2040“.

Die Bilder zeigen mögliche Veränderungen am menschlichen Körper: Durch einen Mangel an Vitamin D – einem Vitamin, das durch die Einwirkung von Sonnenstrahlen entsteht – kommt es zu kahlen Stellen auf dem Kopf. Die jahrelange schlechte Haltung resultiert in einem Buckel. Durch den übermäßigen Gebrauch eines Controllers kommt es zum PlayStation-Daumen. Dazu gesellt sich Nintendo-Arthritis, ein Geschwür an den Händen. Um nur ein paar der dargestellten Folgen zu nennen.

Michael, der zukünfitge Gamer aus dem Jahr 2040, hat es wirklich nicht leicht.
Michael, der zukünfitge Gamer aus dem Jahr 2040, hat es wirklich nicht leicht.

Das klingt alles sehr erschreckend, aber die Studie gibt auch Tipps, wie ihr vermeiden könnt, euch in „Michael“ zu verwandeln: Macht Sport und vermeidet Augenbelastungen, indem ihr immer in ausreichend beleuchteten Räumen zockt. Ernährt euch gesund, trinkt genug und achtet auf eure Haltung.

Natürlich handelt es sich bei „Michael“ um ein Extrembeispiel und wenn überhaupt zeigt er „nur“, wie sich Menschen, die unter einem wirklich schweren Fall von Videospielsucht leiden, entwickeln könnten. Der durchschnittliche Gamer wird sich keine Sorgen darum machen müssen, zu einem „Michael“ zu werden.

Hand aufs Herz: Zockt ihr vielleicht doch zu viel?

„Michael“ ist ein schauriges Extrembeispiel dafür, was euch passieren kann, wenn ihr Zocken über euer wirkliches Leben stellt. Ob das Resultat am Ende wirklich so aussehen würde wie in der Studie, ist nicht gewiss. Aber warum das Risiko eingehen? Was sagt ihr zu „Michael“? Schreibt es uns in die Kommentare.

  1. Startseite
  2. News
  3. Videospielsucht: Studie will zeigen, wie man aussieht, wenn man das ganze Leben nur zockt
News gehört zu diesen Spielen
Impressum & Kontakt Team & Jobs Datenschutz CO2 neutrale Website