Videospielkultur

Ehrgeizige Twitch-Konkurrenz will einen Punkt besser machen

von Tobias Glombik (Dienstag, 24.08.2021 - 12:07 Uhr)

Die Wohlfühl-Plattform für Streamer kommt. Bild: Getty Images - EKKAPHAN CHIMPALEE / Corina_Dragan
Die Wohlfühl-Plattform für Streamer kommt. Bild: Getty Images - EKKAPHAN CHIMPALEE / Corina_Dragan

Streaming-Dienste konzentrieren sich in allererster Linie darauf, möglichst viel Profit zu generieren. Die vielversprechende Streaming-Plattform Altair konzentriert sich allerdings auf etwas anderes. Erfahrt bei uns, worauf dort der Fokus liegt.

Altair setzt auf das Wohlbefinden von Streamern

Plattformen wie Twitch haben sich inzwischen lange etabliert und geben in Sachen Spielstreaming klar den Ton an. Aber auch abseits davon tauchen naturgemäß Anbieter auf, die etwas von dem großen Streaming-Kuchen abhaben möchten. Altair ist so ein Dienst, setzt allerdings auf eine neuartige Herangehensweise.

Die Streaming-Plattform möchte sich mit einer eigenen Idee vom Standard der Konkurrenz abheben. Getreu dem Motto: Streaming soll einfühlsamer werden, soll die psychische Gesundheit von euch als Streamer in den Vordergrund rücken. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, wird der Zugriff auf Analyse-Tools verändert.

Schließlich zwingen gewinnorientierte Plattformen ihre Streamer regelrecht zur Einsicht von Analysen, indem Nutzer mit Zahlen bombardiert werden und keine Möglichkeit haben, diesen Dienst abzustellen.

Daten können zwar ein hilfreiches Werkzeug sein, gleichermaßen aber auch zu unvernünftigem Verhalten führen. Aus Erfolgsdruck heraus bestimmte Inhalte – notfalls gegen die eigenen Vorstellungen – zwanghaft zu fokussieren, um mehr Reichweite zu erzielen, kann auf Dauer ungesund sein.

Auswertungen bei Altair auf freiwilliger Basis

Das Team von Altair bietet Analyse hingegen auf vollkommen freiwilliger Basis an. Auf diese Art habt ihr als Nutzer jederzeit die Möglichkeit zu entscheiden, ob ihr Einsicht in bestimmte Auswertungen nehmt oder nicht. Diese Vorgehensweise entkoppelt euch bewusst vom Datenzwang und stellt eure Gesundheit über die Zahl eurer Zuschauer.

Zudem verpflichtet sich das gemeinnützige Projekt, das hauptsächlich aus Streamern besteht, laut eigener Aussage ebenfalls dazu, mit minimaler Datenerfassung zu arbeiten, keine unnötige Datenverfolgung zu betreiben und Informationen nicht weiterzuverkaufen.

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Auch Kündigungen sollen unkompliziert, ohne das Ausfüllen von langen Formularen möglich sein. Ob das gesundheitsbewusste Projekt wirklich hält, was es verspricht, könnt ihr schon ab November selbst herausfinden. Dann soll die Streaming-Plattform nämlich an den Start gehen.

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