Dying Light

Dying Light: Indizierung in Deutschland fällt allen Spielern auf die Füße

von Marina Hänsel (Dienstag, 26.10.2021 - 11:22 Uhr)

Die deutsche Indizierung von Dying Light hat mittlerweile internationale Auswirkungen. Bild: Warner Bros.
Die deutsche Indizierung von Dying Light hat mittlerweile internationale Auswirkungen. Bild: Warner Bros.

Dying Light ist in Deutschland indiziert – nicht jedoch in allen anderen Ländern auf der Welt. Absurderweise sorgt die deutsche Indizierung nun dafür, dass der Zombie-Schocker in ganz Europa, Australien und Neuseeland nicht im Nintendo eShop erscheinen kann.

Indizierung von Dying Light verhindert Switch-Version

Aufgrund der deutschlandweiten Indizierung von Dying Light darf das Spiel nicht beworben und nur auf Nachfrage an Volljährige verkauft werden. Damit zusammenhängend wird die digitale Version in Deutschland auch nicht auf Steam, im PS Store oder im Nintendo eShop angeboten.

Da Nintendo of Europe nun seinen Sitz in Deutschland hat und der europaweite eShop deutschem Gesetz unterliegt, wird die neue Platinum-Version von Dying Light weder in ganz Europa noch in England, Australien und Neuseeland im eShop angeboten. Und das, obwohl das Spiel dort eigentlich verfügbar sein dürfte.

Entwickler Techland hat nun auf die Anfragen unzähliger Spieler reagiert und versucht wohl die Indizierung von Dying Light in Deutschland aufzuheben:

„Falls ihr von der digitalen Version sprecht – die digitale Version ist aufgrund ihrer Inhalte in Deutschland indiziert und dort ist der europäische Nintendo eShop auch offiziell registriert. Das macht es unmöglich, das Spiel in Europa und auch in Australien und Neuseeland anzubieten. Wir arbeiten gerade mit unseren Partnern und den lokalen Behörden zusammen, um die Indizierung so schnell wie möglich aufzuheben.“ (Quelle: Reddit)

Noch nicht gesehen? Schaut den Gameplay-Trailer zu Dying Light 2:

Dying Light 2: Gameplay-Trailer stellt die apokalyptische Welt vor

Chance auf Aufhebung der Indizierung?

Deutschland ist weltweit das einzige Land, in dem Dying Light weiterhin indiziert ist. Ob Entwickler Techland gemeinsam mit Nintendo nun die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz umstimmen kann, ist bislang offen. Scheinbar wird aber ein Versuch in die Richtung unternommen.

Fraglich ist auch, ob nicht eine Außnahmeregelung für die eShops im Ausland getroffen werden kann: In dem Falle würde die Platinum-Version von Dying Light zwar überall sonst im eShop erscheinen, in Deutschland aber weiterhin indiziert bleiben.

Die Platinum-Version von Dying Light ist seit dem 19. Oktober 2021 im Nintendo eShop verfügbar – zumindest in den USA und in Asien. Bis jetzt wurde diese Version noch nicht in Deutschland geprüft, weswegen die Retail-Version momentan von Volljährigen gekauft werden kann.

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