Videospielkultur

Zukunft der Open Worlds? PUBG-Erfinder zeigt gigantische Demo-Welt

von Mandy Strebe (Donnerstag, 20.01.2022 - 10:25 Uhr)

Open Worlds so groß wie Planeten und von KIs erstellt? Das will der PUBG-Erfinder hinbekommen. Bild: Twitter/Playerunknown, Getty Images/Koldunova_Anna.
Open Worlds so groß wie Planeten und von KIs erstellt? Das will der PUBG-Erfinder hinbekommen. Bild: Twitter/Playerunknown, Getty Images/Koldunova_Anna.

Open Worlds gehören sicherlich zu den Favoriten unter den Videospielwelten. Ob GTA, AC oder Zelda – die beliebtesten Reihen haben sie alle. Ein neues Video des PUBG-Erfinders zeigt jetzt seine Pläne für grenzenlose Welten in Spielen.

Open Worlds – so groß wie Planeten

Seit seinem Ausscheiden aus dem Studio von Krafton widmet sich PUBG-Erfinder Brendan "Playerunknown" Greene seinem eigenen Projekt. Er möchte ein riesiges Survival-Spiel erschaffen, in der Tausende Spieler ums nackte Überleben kämpfen. Und das in einer planetengroßen Spielwelt.

Anstatt wie herkömmlich dafür eine eigene Welt händisch zu erschaffen und mit Leben zu füllen, möchte sich Greene einer KI bedienen, die diese Welten fast im Alleingang in Echtzeit berechnet. Videospiele wie Minecraft praktizieren dies bereits – allerdings bedient sich das Sandbox-Spiel auch einer ressourcenarmen Pixel-Grafik.

Nicht so bei dem Projekt Artemis von Greene. Dieses soll mit einer realistisch anmutenden Grafik daherkommen. Um zu beweisen, dass dieses Konzept aufgehen kann, zeigt er jetzt in einem beeindruckenden Video auf Twitter eine gigantische, von einer KI erstellte Welt:

Die gezeigte Tech-Demo zeigt den Stand vom Anfang letzten Jahres. Greene sieht darin erhebliche Möglichkeiten für offene Welten und deren Spieler.

Die gezeigte Welt erinnert stark an ein DayZ, welches mit seiner Chernarus-Karte ebenfalls ein beachtliches Ausmaß von 225 Quadratkilometer vorweisen kann. Zugegeben, die generierte Welt von Greene wirkt zwar ziemlich leer, doch könnte sie dennoch als grundlegende Technik für die Zukunft offener Videospielwelten dienen. Außerdem soll sie in der Zukunft auch randomisiert mehr Leben in die Karte bringen können.

Wohin die Reise mit Projekt Artemis und den davor gesetzten Prologue gehen wird, ist noch nicht klar. Die Vorhaben befinden sich offenbar noch in den Kinderschuhen, aktuell sucht Greene noch massig Verstärkung für seine Vision.

Welche Open World sind eigentlich die größten? Das verrät diese Bilderstrecke:

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