Nach Activision-Übernahme: Sonys Reaktion gegenüber Microsoft

von Sanel Rihic (Freitag, 21.01.2022 - 12:06 Uhr)

Sony äußert sich zur Activision-Übernahme. (Bild: Activision Blizzard / Microsoft / Sony Interactive Entertainment / Pixabay - Clker-Free-Vector-Images)
Sony äußert sich zur Activision-Übernahme. (Bild: Activision Blizzard / Microsoft / Sony Interactive Entertainment / Pixabay - Clker-Free-Vector-Images)

Das war womöglich die größte Überraschung der letzten Tage: Microsoft prescht vor und möchte den Top-Publisher Activision Blizzard übernehmen. Und es sieht schwer danach aus, dass der Deal in naher Zukunft schon in Sack und Tüten ist. Nun hat sich Konsolenkonkurrent Sony zu Wort gemeldet und fordert genau eine Sache von Microsoft.

Update vom 21. Januar 2022:

In einem Gespräch mit dem Wall Street Journal äußert sich ein Verantwortlicher von Sony zur Activision-Übernahme.

Wir erwarten, dass Microsoft sich an die vertraglichen Vereinbarungen hält und weiterhin dafür sorgt, dass Activision-Spiele plattformübergreifend angeboten werden. (Quelle: Wall Street Journal)

Welche konkreten vertraglichen Vereinbarungen das sind, nennt die Person nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass Spiele wie Call of Duty gemeint sind, die in den vergangenen Jahren mit mehr oder früherem Content ihr Zuhause auf Sonys Konsolen hatten. Interessant wäre jedoch zu wissen, was passiert, wenn diese Verträge ablaufen und ob gewisse Ausstiegsklauseln darin vorkommen.

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Xbox-Chef Phil Spencer hat sich jedenfalls bereits über Twitter zu der Thematik geäußert. Er verspricht, alle existierenden Vereinbarungen einzuhalten.

Originalmeldung vom 18. Januar 2022:

Nach Bethesda: Xbox schließt nächsten Mega-Deal ab

Nachdem das Spiele-Unternehmen Activision Blizzard einige harte Monate hinter sich hat, kommt hier vielleicht die Rettung. Microsoft beabsichtigt den Publisher hinter Spielemarken wie Call of Duty, Overwatch, Diablo oder World of Warcraft für satte 70 Milliarden US-Dollar zu schlucken. Der Deal ist noch nicht in trockenen Tüchern, allerdings lässt die offizielle Meldung von Xbox-Chef Phil Spencer darauf schließen, dass es bald schon beschlossene Sache ist. (Quelle: Microsoft)

Spencer schreibt, dass bis zum Abschluss dieser Transaktion Activision Blizzard und Microsoft Gaming unabhängig voneinander operieren werden, aber sobald der Deal über die Bühne geht, wird Activision Blizzard Teil der Xbox Game Studios und somit unter der Führung vom CEO von Microsoft Gaming, Phil Spencer, arbeiten. Die Übernahme von Bethesda nahm damals einige Monate in Anspruch.

Auch Activision meldete sich bereits über Twitter, um den Sprung ins Xbox-Universum zu feiern.

In einer früheren Meldung von Microsoft bestätigte man, dass der derzeitige Chef von Activision Blizzard Bobby Kotick auch weiterhin als CEO für das Spiele-Unternehmen fungieren soll. (Quelle: Microsoft) Ob dies tatsächlich der Fall bleibt, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Schließlich ist an den diversen Skandalen des Unternehmens Kotick nicht unschuldig.

Was die Übernahme für euch bedeutet

Wenn der 70-Milliarden-Deal sicher ist, könnt ihr sehr wahrscheinlich künftige Activision-Spiele erstmal nur auf Xbox und PC erwarten. Ob das bereits Auswirkungen auf das nächste Call of Duty haben wird, bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit haben nämlich PlayStation-Nutzer meist mehr oder früheren Content für die CoD-Reihe bekommen. Und Spiele wie Crash Bandicoot oder Spyro, die alte PlayStation-Marken sind und nun bei Activision liegen, werden womöglich künftig auch Xbox-Spieler glücklich machen.

Microsoft kauft Activision Blizzard Was bedeutet das?

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